Bild folgtKI-generierte IllustrationClematis integrifolia
Auch bekannt als: Clematis integrifolia
Du erkennst die Ganzblättrige Waldrebe (Clematis integrifolia) an ihren markanten, glockenförmigen Blüten in tiefem Blau bis Violett, die an einer aufrechten, krautigen Pflanze hängen. Da sie im Gegensatz zu ihren bekannten Verwandten nicht klettert, ist sie eine Besonderheit für jeden Naturgarten und bringt Struktur in das Staudenbeet. Mit ihrer Blütezeit im Hochsommer stellt sie eine wichtige Ressource für Bestäuber dar, wenn die erste große Blütenwelle des Frühjahrs bereits abgeklungen ist. Wenn du eine robuste, heimische Staude suchst, die wenig Arbeit macht und dennoch jedes Jahr verlässlich wiederkommt, ist diese Waldrebe genau die richtige Wahl für dich.
Aufrechte Eleganz in Blau: Die 1,03 m hohe Wildstaude für den Hochsommer.
Die Ganzblättrige Waldrebe entfaltet ihre ökologische Wirkung vor allem durch ihre Blütezeit im Juli. In diesem Monat bietet sie Bestäubern ein wichtiges Angebot an Nektar und Pollen, das in vielen aufgeräumten Gärten zu dieser Zeit knapp wird. Da sie als krautige Pflanze jedes Jahr neu austreibt, produziert sie wertvolle Biomasse für den Bodenkreislauf. Nach der Blüte bilden sich oft dekorative, fedrige Samenstände aus, die in der kalten Jahreszeit als Strukturgeber im Garten erhalten bleiben sollten. Obwohl keine spezifischen Daten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist sie als heimische Wildstaude ein wertvoller Baustein für die regionale Artenvielfalt.
Die Ganzblättrige Waldrebe ist als Hahnenfußgewächs nicht kindersicher und gilt als giftig. Der Kontakt mit dem Pflanzsaft kann bei empfindlichen Personen Hautreizungen hervorrufen. Bitte achte darauf, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Notfall kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.033 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen Platz in deinem Garten.
Boden: Idealerweise ist die Erde gleichmäßig feucht, nährstoffreich und weist einen gewissen Kalkgehalt auf.
Wuchshöhe: Plane genau 1.03 m Platz in der Höhe ein; da sie nicht klettert, kann bei starkem Wind eine kleine Stütze hilfreich sein.
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst vor dem ersten Frost in die Erde.
Bodenvorbereitung: Lockere den Boden tiefgründig auf, da die Wurzeln gerne kühl stehen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist unkompliziert – schneide die vertrockneten Triebe im späten Winter einfach bodennah ab.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über Samen oder durch vorsichtige Teilung des Wurzelstocks.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie hat ähnliche Ansprüche an den Standort und ergänzt das Blau der Waldrebe wunderbar.
Die Ganzblättrige Waldrebe gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist eine ausdauernde, krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs). In der Natur besiedelt sie vorzugsweise sonnige Waldränder oder feuchtere Wiesen in den Flussniederungen Mitteleuropas. Auffällig sind ihre breitblättrigen, ungeteilten Blätter, die sie deutlich von den gefiederten Blättern der kletternden Waldreben unterscheiden. Da sie nicht verholzt, zieht sie sich im Winter komplett in den Boden zurück.
2 Videos zu Clematis integrifolia
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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