Bild folgtKI-generierte IllustrationClinopodium graveolens
Auch bekannt als: Clinopodium graveolens
Wer die Wohlriechende Bergminze (Clinopodium graveolens) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihr kompakter Wuchs und die charakteristischen, breitblaettrigen Blaetter machen sie im Steingarten unverkennbar. Als Bewohnerin karger Standorte ist sie eine ideale Wahl fuer moderne Gaerten, die mit zunehmender Trockenheit umgehen muessen. Sie bietet Insekten wie Wildbienen und Schwebfliegen eine wertvolle Nahrungsgrundlage in vollsonnigen Lagen. In deinem Garten hilft sie dabei, schwierige, trockene Stellen sinnvoll und oekologisch wertvoll zu begruenen. Du wirst staunen, wie pflegeleicht dieser kleine Lippenblütler ist, wenn der Standort einmal passt.
Wuerziger Duft und pure Genuegsamkeit fuer sonnige Trockenplaetze.
Als typischer Lippenblütler stellt die Pflanze eine wichtige Energiequelle fuer die heimische Insektenwelt dar. Besonders waermeliebende Bestaeuber profitieren von dem Nektarangebot an trockenen Hochsommertagen. Da sie auf mageren Boeden gedeiht, foerdert sie die Biodiversitaet in Gartenbereichen, in denen anspruchsvollere Arten versagen. In Steingaerten verbessert ihr Wuchs das Mikroklima und bietet Schutz fuer kleine Bodenlebewesen wie Laufkaefer. Wenn du die Samenstaende ueber den Winter stehen laesst, bietest du potenzielles Futter fuer kleine Singvoegel. Ihre Robustheit macht sie zu einem stabilen Baustein in einem naturnah gestalteten Gartennetzwerk.
Bitte beachte bei der Gartenplanung, dass die Wohlriechende Bergminze als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein direkter Kontakt oder Verzehr von Pflanzenteilen sollte daher besonders in Gaerten mit Kleinkindern vermieden werden. Es empfiehlt sich, die Pflanze in Beete zu setzen, die nicht unmittelbar an Spielflaechen angrenzen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Maerz bis Mai: Ideale Pflanzzeit im Fruehling nutzen.
Standort: Unbedingt vollsonnig waehlen (mindestens 6 Stunden direkte Sonne).
Boden: Sehr durchlaessig, steinreich oder sandig und eher naehrstoffarm (mager).
Staunaesse vermeiden: Bei schweren Boeden eine Drainage (Abflussschicht) aus Kies einbauen.
Pflanzabstand: Etwa 20 Zentimeter zwischen den einzelnen Pflanzen einplanen.
Pflege: Ein leichter Rueckschnitt nach der Hauptbluete foerdert die Vitalitaet und Form.
Vermehrung: Erfolgt meist unkompliziert ueber Selbstaussaat an geeigneten Stellen.
September bis November: Zweite Pflanzphase vor dem ersten Bodenfrost moeglich.
Gute Partnerin: Sand-Thymian (Thymus serpyllum) – beide Arten lieben magere, trockene Standorte und ergaenzen sich oekologisch hervorragend.
Die Wohlriechende Bergminze (Clinopodium graveolens) gehoert zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) innerhalb der Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales). Ihr natuerliches Habitat sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Gebirgsstandorte, vorwiegend im Mittelmeerraum. Die Pflanze zeichnet sich durch einen druesigen Blattbau aus, der fuer das intensive Aroma verantwortlich ist. Morphologisch faellt sie durch ihre breitblaettrige Blattform auf, die sie von schmalblaettrigen Verwandten unterscheidet. In der Region Deutschland, Oesterreich und Schweiz wird sie vor allem als robuste Gartenpflanze fuer Steingaerten geschaetzt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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