Bild folgtKI-generierte IllustrationClinopodium menthifolium
Auch bekannt als: Calamintha sylvatica
8
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Bergminze (Clinopodium menthifolium) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren zart-violetten Lippenblüten, die in dichten Quirlen an aufrechten Stängeln sitzen, ist sie eine echte Erscheinung im Halbschatten. Diese Staude ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie spezialisierten Gästen wie der Waldhummel (Bombus sylvarum) und der Dunkelgrünen Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum) eine verlässliche Nahrungsquelle bietet. Auch die Baumhummel (Bombus hypnorum) steuert die Blüten regelmäßig an. Wenn du einen Platz suchst, der ökologischen Nutzen mit dezenter Schönheit verbindet, liegst du mit dieser heimischen Art genau richtig. Probiere es aus und beobachte das Summen in deinem Garten!
Halbschattiger Hummelmagnet: Die Bergminze bietet drei Monate Nektar nonstop.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Bergminze eine wichtige Anlaufstelle für verschiedene Wildbienen und Hummeln. Besonders die Waldhummel (Bombus sylvarum) und die Baumhummel (Bombus hypnorum) profitieren von den Blüten zwischen Juli und September. Auch die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum) und die Helle Erdhummel (Bombus lucorum) zählen zu den regelmäßigen Besuchern. Da die Samen mit einem Gewicht von nur 1.1594 mg sehr leicht sind, können sie über weite Strecken durch den Wind verbreitet werden. Dies fördert die natürliche Ausbreitung der Art in der Nachbarschaft und trägt zur Vernetzung von Lebensräumen bei.
Bitte beachte, dass die Bergminze laut vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte daher darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund stecken oder verschlucken. Im Falle eines Unfalls kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.545 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf: Wähle einen Platz im Halbschatten (Ellenberg Licht 5), ideal ist ein Standort ohne pralle Mittagssonne.
Bodenfeuchte: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein (Ellenberg Feuchte 5), vermeide sowohl Staunässe als auch vollständiges Austrocknen.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer (Ellenberg Nährstoffe 5) genügt ihr normaler Gartenboden; eine zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine Höhe von genau 0.44 m.
Pflanzzeit: Setze die Bergminze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflanzabstand: Halte etwa 30 bis 35 cm Abstand zu Nachbarpflanzen ein.
Pflege: Lass die verblühten Stängel über den Winter stehen, um Insekten Unterschlupf zu bieten.
Pflanzpartner: Die Nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium) ist eine ideale Partnerin, da sie ähnliche Ansprüche an Halbschatten und Bodenfeuchte stellt.
Die Bergminze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum liegt oft an Waldrändern oder in Gebüschen, die als wärmeliebende Standorte mit neutralen bis schwach sauren Bodenreaktionen charakterisiert sind. Botanisch fällt die Pflanze durch ihre kreuzgegenständigen, breitblättrigen Blätter und den typischen vierkantigen Stängel auf, der jedoch nicht verholzt. Als krautige Pflanze zieht sie sich im Winter vollständig in den Boden zurück, um im nächsten Frühjahr neu auszutreiben.
1 Video zu Bergminze

8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →