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Cochlearia officinalis
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Du erkennst das Gebräuchliche Löffelkraut an seinen charakteristischen, löffelartig geformten Grundblättern und den zierlichen, weißen Blüten mit vier Blütenblättern. Als gefährdete Art der Roten Liste 3 ist die Pflanze ein wertvoller Baustein für den Artenschutz in deinem Garten. Da sie natürlicherweise an Küsten und salzigen Standorten vorkommt, bringt sie eine ganz besondere ökologische Facette in dein Beet. Durch die Seltenheit dieser Art im Binnenland förderst du aktiv den Erhalt der heimischen Artenvielfalt. Hast du schon einen frischen, sonnigen Platz für diesen nordischen Charakterkopf reserviert?
Seltener Küstengast im Garten: Ein 22 cm kleiner Schatz der Roten Liste.
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Das Gebräuchliche Löffelkraut übernimmt eine wichtige Rolle im Ökosystem, da es als gefährdete Art (Rote Liste 3) zur Stabilisierung der lokalen Artenvielfalt beiträgt. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, dient es allgemein als Nahrungsquelle für Insekten, die auf Kreuzblütengewächse spezialisiert sind. Besonders interessant ist die Ausbreitungsstrategie: Die Samen sind mit nur 0,4463 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Mit einer Blattfläche von 155,25 mm² bietet die Pflanze zudem einen Lebensraum für Kleinstlebewesen auf engstem Raum. Durch die Förderung solcher Spezialisten auf kalkhaltigen Böden wertest du deinen Garten ökologisch auf.
Das Gebräuchliche Löffelkraut ist laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Inhaltsstoffe wie Senföle können bei empfindlichen Personen oder beim Verzehr größerer Mengen reizend wirken. Im Falle von Unverträglichkeiten oder Unfällen mit Kindern ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,219 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Gebräuchliche Löffelkraut (Cochlearia officinalis agg.) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Es ist in Deutschland indigen (heimisch) und besiedelt als Archäophyt (eine vor 1492 eingebürgerte Pflanze) oft kalkhaltige, mäßig warme Standorte. In der Natur findet man es in Quellfluren (nährstoffreiche Sumpf- oder Quellgebiete) oder an Salzwiesen. Die krautige, nicht verholzte Pflanze zeigt typisch breitblättrige Laubblätter und bleibt mit einer Wuchshöhe von 0,22 m eher kompakt.
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.