Bild folgtKI-generierte IllustrationCoelioxys alata
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Geflügelte Kegelbiene, wissenschaftlich Coelioxys alata Förster, 1853, zeichnet sich durch ihren charakteristischen, kegelförmig zugespitzten Hinterleib aus. Als Insekt aus der Gruppe der Hymenoptera, also der Hautflügler, ist sie in ihrem Bestand hochgradig gefährdet. Da diese Art keine eigenen Nester baut, ist sie auf die Nistplätze anderer Bienenarten angewiesen, bei denen sie ihre Eier ablegt. Die erwachsenen Tiere ernähren sich von Nektar, den sie an verschiedenen Blütenpflanzen aufnehmen. Um solche spezialisierten Wildbienen zu unterstützen, ist ein Verzicht auf chemische Pestizide in deinem Garten unerlässlich. Zudem fördert das Belassen von Totholz und offenen Bodenstellen die Ansiedlung potenzieller Wirtstiere. Da die Art in Deutschland als vom Aussterben bedroht eingestuft ist, kommt jedem erhaltenen Lebensraum eine hohe ökologische Bedeutung zu. Ein strukturreicher Garten mit vielfältigen Kleinstrukturen bietet die besten Voraussetzungen für den Erhalt dieser seltenen Art.
Die Aktivitätsphasen der Geflügelten Kegelbiene sind eng an die Flugzeiten ihrer Wirtsbienen gekoppelt. Da keine spezifischen Daten vorliegen, orientiert sich der Lebenszyklus an der allgemeinen Flugzeit der Gattung Coelioxys, die sich meist auf die Sommermonate konzentriert.
Die Geflügelte Kegelbiene ist aufgrund ihrer Seltenheit streng geschützt und darf nicht gefangen oder beeinträchtigt werden. Von ihr geht für den Menschen keine Gefahr aus, da sie weder aggressiv ist noch ein für uns gefährliches Verhalten zeigt.
Die Geflügelte Kegelbiene gehört zur Familie der Megachilidae, den Bauchsammlerbienen, und zur Gattung Coelioxys. In Deutschland ist die Art als extrem selten verzeichnet und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten in der Kategorie 1. Als spezialisierter Hautflügler ist sie auf das Vorkommen ihrer Wirtsbienen angewiesen, um ihren Lebenszyklus zu vollenden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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