Bild folgtKI-generierte IllustrationCoelioxys elongatus
heimisch Deutschland
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Du erkennst die Langschwanz-Kegelbiene (Coelioxys elongatus) an ihrem auffallend schmalen Hinterleib, der am Ende wie ein kleiner Dorn spitz zulaeuft. Diese etwa zehn bis zwoelf Millimeter grosse Wildbiene ist eher unauffaellig behaart und wirkt auf den ersten Blick fast etwas wespenartig. In deinem Garten ist sie ein faszinierender Gast, da sie zu den Kuckucksbienen (Brutparasiten, die Eier in fremde Nester legen) gehoert. Sie baut keine eigenen Nester, sondern sucht gezielt nach den Behausungen von Blattschneiderbienen. Dort legt sie ihre Eier ab, damit ihre Larven den gesammelten Pollenvorrat der Wirtsbiene verzehren koennen. Sie selbst ernaehrt sich vom Nektar heimischer Wildpflanzen wie dem Jakobs-Greiskraut oder dem Zottigen Habichtskraut. Auch am Hornklee (Lotus corniculatus subsp. hirsutus) kannst du sie bei der Nahrungssuche beobachten. Wenn du ihr helfen moechtest, solltest du gezielt ihre Wirtsbienen foerdern. Dazu eignen sich Totholzstapel oder markhaltige Stengel (Pflanzentriebe mit weichem Inneren), die du ueber den Winter im Garten stehen laesst. Offene Bodenstellen und eine Vielfalt der genannten Wildblumen runden das Angebot in deinem naturnahen Garten ab.
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Eiablage in die Nester von Blattschneiderbienen. Larvenentwicklung durch Verzehr des fremden Pollenvorrats in den Brutkammern der Wirtstiere. Besuch von Jakobs-Greiskraut, Lotus corniculatus subsp. hirsutus und Zottigem Habichtskraut zur Nektaraufnahme der ausgewachsenen Tiere. Ueberwinterung als Ruhelarve in den geschuetzten Nistgaengen der Wirte bis zum Schlupf der neuen Generation.
Diese Wildbiene ist fuer dich vollkommen harmlos und verhaelt sich friedfertig, da sie kein eigenes Nest verteidigen muss. Ein Stich erfolgt nur in aeusserster Bedraengnis, wenn das Tier direkt gequetscht wird. Zudem unterliegt die Art dem allgemeinen gesetzlichen Schutz fuer Wildbienen.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
cleptoparasite
Generationen/Jahr
univoltin
Die Langschwanz-Kegelbiene wird innerhalb der Ordnung der Hautfluegler (Hymenoptera) zur Familie der Megachilidae gezaehlt. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, einschliesslich Deutschland, Oesterreich, Belgien und der Schweiz. Als obligater (zwingend angewiesener) Brutparasit ist ihre Existenz direkt an das Vorkommen geeigneter Wirtsarten aus der Gattung der Blattschneiderbienen gebunden. Von verwandten Arten laesst sie sich durch die spezifischen Proportionen des letzten Hinterleibssegments abgrenzen.
1 Video zu Langschwanz-Kegelbiene
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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