Bild folgtKI-generierte IllustrationCoelotes mediocris Kulczyński, 1887
Coelotes mediocris ist eine bodenbewohnende Spinne aus der Familie der Trichterspinnen (Agelenidae), die meist eine unauffällige, bräunliche Färbung aufweist. Du erkennst ihre Anwesenheit oft an den charakteristischen, flächigen Netzen, die bodennah in einem geschützten Trichter münden. In Deinem Garten besiedelt sie bevorzugt kühle und feuchte Orte wie die Laubschicht oder Spalten in Steinmauern. Als geschickte Lauerjägerin verbringt sie viel Zeit in ihrer Wohnröhre und wartet auf Signale ihrer Beutetiere. Sobald ein Insekt die Fangfäden berührt, schnellt sie aus ihrem Versteck hervor, um die Beute zu fangen. Diese Spinne ist eine wertvolle Nützlingsart, da sie die Bestände von kleinen Bodeninsekten und Larven auf natürliche Weise reguliert. Durch ihre räuberische Lebensweise trägt sie maßgeblich zur Gesundheit des Bodens und Deiner Pflanzen bei. Du kannst sie fördern, indem Du Strukturen wie Totholz (abgestorbenes Holz) oder Steinhaufen als Rückzugsorte belässt. Das Liegenlassen von Falllaub (herabgefallenes Laub) bietet ihr zudem den notwendigen Schutz vor extremen Witterungseinflüssen. Wenn Du beim Gärtnern auf ihre Netze stößt, solltest Du diese unversehrt lassen, um die nützliche Jägerin nicht zu stören.
Die Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich äußerst scheu. Ihre Kieferklauen (Chelizeren) sind in der Regel nicht kräftig genug, um die menschliche Haut zu verletzen. Bei Störungen flüchtet sie umgehend in ihren Wohntrichter oder tiefer in die schützende Laubschicht.
Diese Art gehört zur Familie der Trichterspinnen (Agelenidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und an das Leben in der Kraut- und Bodenschicht angepasst. Als typische Vertreterin ihrer Gattung lebt sie eher versteckt und bevorzugt stabile Mikrohabitate (kleinräumige Lebensräume). Die Tiere erreichen eine moderate Körpergröße und sind fester Bestandteil der einheimischen Fauna (Tierwelt) des Bodens.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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