Bild folgtKI-generierte IllustrationCoenagrion mercuriale
Auch bekannt als: Helm-Azurjungfer
heimisch Deutschland
Specific native_regions cache: Germany · 85%
Die Mercuriazurjungfer (Coenagrion mercuriale (Charpentier, 1840)) ist eine zierliche, etwa drei Zentimeter lange Libelle mit azurblauem Hinterleib und schwarzen Zeichnungen, die oft in flachem Flug über kleinen Rinnsalen zu beobachten ist. Du erkennst sie besonders gut an der namensgebenden Zeichnung auf dem zweiten Segment des Hinterleibs, die an das Symbol des Planeten Merkur erinnert. Im Garten hält sie sich bevorzugt an sonnigen, sauberen und fließenden Gewässern auf. Als geschickte Räuberin jagt sie andere kleine Insekten direkt in der Luft, wobei sie ihre behaarten Beine wie einen Fangkorb einsetzt. Bevor sie flugfähig wird, lebt sie als Larve ein bis zwei Jahre lang verborgen im Wasser und atmet dort durch Tracheenkiemen (Fortsätze am Hinterende zur Sauerstoffaufnahme). Zum Schlüpfen klettert die Larve an einem Halm aus dem Wasser, die Haut platzt auf und die fertige Libelle entfaltet ihre Flügel. Da sie keine spezialisierten Pflanzenbeziehungen besitzt, sucht sie zur Nahrungssuche allgemein strukturreiche Gärten auf. Du kannst sie unterstützen, indem du naturnahe Wasserstellen ohne Pflanzenschutzmittel erhältst. Ein solcher Lebensraum bietet ihr ausreichend Versteckmöglichkeiten und Jagdreviere. Sie ist eine wichtige Zeigerart (Art, die bestimmte Umweltbedingungen anzeigt) für eine exzellente Wasserqualität.
Mehrjährige Larvenentwicklung am Gewässergrund
Schlüpfen der Imagines (ausgewachsene Insekten) an Uferhalmen
Flugzeit, Partnerwahl und Bildung von Paarungsrädern über dem Wasser
Eiablage in submerse (unter der Wasseroberfläche befindliche) Pflanzenteile.
Für dich ist die Mercuriazurjungfer (Coenagrion mercuriale (Charpentier, 1840)) vollkommen harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Sie steht unter strengem Naturschutz und ist ein nützlicher Jäger kleiner Fluginsekten in der Nähe deiner Gewässer.
Diese Libelle gehört zur Gattung Coenagrion innerhalb der Familie der Schlanklibellen (Coenagrionidae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie als heimisch gilt. Die Mercuriazurjungfer (Coenagrion mercuriale (Charpentier, 1840)) erreicht eine Körperlänge von etwa 27 bis 31 Millimetern. Ihre Entwicklung verläuft hemimetabol (ohne Puppenstadium), wobei die Larven räuberisch in Gewässern leben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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