Bild folgtKI-generierte IllustrationCoenonympha arcania
Auch bekannt als: Perlgrasfalter, Weissbindiges Wiesenvögelchen, Weißbindiges Wiesenvögelchen
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Typisch fuer das Waldbrettspiel (Coenonympha arcania) ist die auffaellige weißliche Binde auf der Unterseite der Hinterfluegel, die einen lebhaften Kontrast zur braun-orangen Grundfaerbung bildet. Du kannst diesen Schmetterling (Lepidoptera) im Hochsommer beobachten, da seine Hauptaktivitaet laut Daten im Juli liegt. Als Falter besucht er gezielt Blueten wie den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare), die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) oder das Heidekraut (Calluna vulgaris), um Energie zu tanken. Auch das Weidenblatt-Rindsauge (Bupthalmum salicifolium) und der Gold-Pippau (Crepis aurea) dienen ihm als wichtige Nahrungsquellen. Im Gegensatz zum fliegenden Falter lebt die Raupe am Boden und ernaehrt sich von speziellen Graesern. Sie bevorzugt das Nickende Perlgras (Melica nutans) und das Wimper-Perlgras (Melica ciliata) als Futterpflanzen. Wenn du dieses Tier unterstuetzen moechtest, solltest du diese Wildgraeser in deinem Garten erhalten und nicht maehen. Da die Art im Juli aktiv ist, sind bluehende Saeume mit Alpischen Skabiosen-Flockenblumen (Centaurea scabiosa) in dieser Zeit besonders wertvoll.
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Das Waldbrettspiel ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und besitzt weder Gift noch Stacheln. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen Arten der Gattung Wiesenvögelchen (Coenonympha), doch die breite weiße Binde auf der Fluegelunterseite ist ein gutes Unterscheidungsmerkmal.
Das Waldbrettspiel gehoert zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Es ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Waldraender und buschreiches Gelaende in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz. Ein wichtiges Merkmal zur Bestimmung sind die kleinen, hell umrandeten Augenflecken auf der Fluegelunterseite. Die Art zeigt eine enge Bindung an bestimmte Grasgesellschaften, was sie zu einem Indikator fuer naturnahe Saumstrukturen macht.
2 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
227 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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