Bild folgtKI-generierte IllustrationColeophora deviella
1
Pflanzen
besucht
1
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Strandsoden-Sackmotte an ihren schmalen, lehmgelben Vorderflügeln mit den charakteristischen weißen Längsstreifen entlang der Adern bei einer Spannweite von nur etwa zehn Millimetern. Auffällig ist die Ruhestellung, bei der die Falter ihre Flügel dachartig über den Körper legen und die langen Fühler gerade nach vorne strecken. Diese Schmetterlinge bilden nur eine Generation im Jahr. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an die Strand-Sode (Suaeda maritima) ab. Sobald die Raupen schlüpfen, bauen sie sich aus Seide und Pflanzenteilen ein transportables Gehäuse, den sogenannten Sack, der ihnen als Schutz vor Fressfeinden dient. Sie ernähren sich fast ausschließlich von den Samen ihrer Wirtspflanze. Die Überwinterung erfolgt als Larve, die gut geschützt in ihrem Sack an vertrockneten Pflanzenteilen oder am Boden verweilt. Im Garten kannst du die Art unterstützen, indem du auf salzhaltigen Böden oder in Küstennähe heimische Gänsefußgewächse wie die Strand-Sode oder Melden-Arten (Atriplex) anpflanzt und diese über den Winter nicht zurückschneidest.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Es besteht keinerlei Gefahr für Menschen oder Haustiere, da die Tiere weder stechen noch beißen können und keine Allergien auslösen.
Coleophora deviella ist ein Kleinschmetterling aus der Familie der Sackträgermotten (Coleophoridae), die für ihre namensgebenden Raupensäcke bekannt sind. Die Art ist spezialisiert auf halophile Standorte, also Lebensräume mit hohem Salzgehalt, wie sie an den europäischen Küsten vorkommen. Die Falter sind dämmerungsaktiv und werden oft vom Licht angezogen. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal für Fachleute ist die Form des Raupensacks, der bei dieser Art meist aus einem ausgehöhlten Samenkelch der Futterpflanze besteht.
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →