Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Erebidae
Engl.: Dingy Footman
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Typisch für Collita griseola ist seine Erscheinung als heimischer Nachtfalter (Lepidoptera), den du in naturnahen Gärten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz beobachten kannst. Du erkennst dieses Insekt an seiner charakteristischen Gestalt als Schmetterling, der zur Energiegewinnung gezielt verschiedene Blüten anfliegt. Während der ausgewachsene Falter aktiv die Umgebung erkundet, ist die Raupe in ihrer Ernährung spezialisiert und benötigt für ihre Entwicklung die Grau-Erle (Alnus incana). In deinem Garten kannst du das erwachsene Tier dabei beobachten, wie es den Gewöhnlichen Bärenklau (Heracleum sphondylium) oder den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) besucht. Auch das Johanniskraut (Hypericum perforatum var. latifolium) stellt für diesen Falter eine wichtige Nahrungsquelle dar. Als Gartenbesitzer kannst du die Art aktiv unterstützen, indem du die Grau-Erle als Lebensgrundlage für die Raupen erhältst. Eine Vielfalt an blühenden Wildkräutern sorgt zudem dafür, dass die Falter ausreichend Nektar finden. Da diese Art Teil unserer heimischen Fauna (Tierwelt) ist, bereichert sie das ökologische Gleichgewicht in deiner grünen Oase.
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In der aktuellen Datenbasis liegen keine monatsgenauen Angaben zum Jahreszyklus vor. Bekannt ist, dass die Raupen an der Grau-Erle fressen, während die erwachsenen Falter zur Nahrungsaufnahme Blüten wie den Gewöhnlichen Bärenklau, das Johanniskraut und den Kriechenden Hahnenfuß aufsuchen.
Collita griseola ist für den Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und besitzt keine Gifte oder schmerzhaften Abwehrmechanismen. Es liegen keine Hinweise auf eine Gefährdung vor, weshalb der Falter ein willkommener Gast im Garten ist. Eine Verwechslung mit anderen kleinen Nachtfaltern ist möglich, jedoch unbedenklich.
Collita griseola wird taxonomisch in die Familie der Erebidae (eine Familie der Nachtfalter) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Mitteleuropa, insbesondere Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Die Lebensweise ist durch eine klare Trennung der Futterquellen gekennzeichnet: Die Raupen leben an Gehölzen, während die Falter Blütenökosysteme nutzen. Ein wesentliches Merkmal der Biologie ist das Imaginalstadium (Stadium des erwachsenen Insekts), in dem die Tiere zur Bestäubung beitragen. Die Art gilt als fester Bestandteil der heimischen Biodiversität (Vielfalt der Arten).
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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