Bild folgtKI-generierte IllustrationColobochyla salicalis
Auch bekannt als: Weiden-Spannereule, Weidenbuschmoor-Spannereule
Typisch fuer die Weidengebüsch-Spannereule (Colobochyla salicalis) sind die drei feinen, dunkelbraunen Querlinien auf den hellgrauen bis bräunlichen Vorderflügeln, die fast parallel verlaufen. Dieser mittelgroße Nachtfalter hat eine Flügelspannweite von etwa 25 bis 32 Millimetern und wirkt in Ruheposition fast dreieckig. In unseren Breiten bildet das Tier meist eine, in besonders warmen Jahren auch zwei Generationen aus. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an die Blattunterseiten heimischer Gehölze ab. Die Raupen sind oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) und ernähren sich vorwiegend von der Sal-Weide (Salix caprea) oder der Ohr-Weide (Salix aurita). Während die Falter im Frühjahr Nektar an blühenden Weidenkätzchen suchen, dienen ihnen im Sommer verschiedene Wald- und Wiesenblumen als Energiequelle. Das Tier überwintert als Puppe (Ruhestadium der Verwandlung) in einem Gespinst am Boden oder in der Laubschicht. Du kannst diesen Falter aktiv fördern, indem du heimische Weidengebüsche stehen lässt und auf das penible Zusammenrechen von Herbstlaub verzichtest, um die Winterquartiere nicht zu stören.
Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Es besitzt weder Stachel noch Beißwerkzeuge, die dem Menschen gefährlich werden könnten. Da die Bestände auf den Erhalt von Weidengebüschen angewiesen sind, ist der Falter ein wichtiger Indikator für einen ökologisch wertvollen Garten.
Die Weidengebüsch-Spannereule ist ein Nachtfalter aus der Familie der Erebidae (Eulenfalterartige). In der Schweiz ist sie verbreitet, wobei sie bevorzugt in feuchten Waldrändern, Auen und naturnahen Gärten mit Weidenbestand vorkommt. Die Art zeichnet sich durch ihre charakteristischen Querbinden aus, die eine Verwechslung mit anderen kleinen grauen Faltern erschweren. Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,013 Gramm ist sie ein Leichtgewicht der Lüfte, das vor allem in der Dämmerung und Nacht aktiv ist.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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