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Colostygia pectinataria
Auch bekannt als: Braungrüner Waldwiesen-Blattspanner, Prachtgrüner Bindenspanner
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Heimisch — Deutschland
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An seiner zierlichen Statur und der meist grünlichen Färbung lässt sich der Grüne Blattspanner (Colostygia pectinataria) sofort erkennen. Dieser kleine Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae) ist ein typischer Bewohner unserer Gärten und Parks. Die Falter sind von Mai bis September aktiv und fliegen meist in zwei Generationen pro Jahr. Die Weibchen legen ihre Eier an verschiedenen krautigen Pflanzen ab, da die Larven polyphag (auf keine bestimmte Pflanzengattung spezialisiert) sind. Im Frühsommer kannst du die Tiere beim Besuch von Blüten wie dem Kleinen Klee (Trifolium dubium) beobachten. Die Raupe ernährt sich bevorzugt von Gewächsen wie der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) oder dem Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens). Da das Tier als Larve (Raupe) überwintert, benötigt es im Winter Schutz im Garten. Du kannst die Art fördern, indem du Falllaub und verblühte Stauden als Winterquartier liegen lässt. So ermöglichst du den Raupen eine sichere Kältestarre (Zustand verlangsamten Stoffwechsels) in Bodennähe. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide bietet diesem nützlichen Bestäuber den idealen Lebensraum.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder stechen noch beißen kann. Der Grüne Blattspanner ist in unserer Region heimisch und nicht als gefährdet eingestuft. Du solltest die Tiere lediglich aufgrund ihrer Empfindlichkeit nicht unnötig berühren oder fangen.
Körper
Körpergröße
klein
Gewicht
0.0064386607067074 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Temperatur
intermediate
Überwinterung
Larve
Der Grüne Blattspanner (Colostygia pectinataria) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) in der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und weit verbreitet. Mit einer Körpermasse von nur rund 0,006 Gramm ist er ein kleiner, zierlicher Falter, der vor allem durch seine Tarnfärbung auffällt. Er besiedelt bevorzugt Lebensräume mit moderaten Temperaturen und ist als polyphage (viele Pflanzenarten nutzende) Art ökologisch flexibel. In der Schweiz belegen fast 900 Beobachtungen seit 1975 seine stetige Präsenz in der regionalen Fauna.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.