Bild folgtKI-generierte IllustrationColotois pennaria (Linnaeus, 1761)
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An den farnkrautartig gefiederten Fühlern der Männchen lässt sich der Federfühler-Herbstspanner (Colotois pennaria) sofort erkennen. In deinem Garten tritt dieser Nachtfalter in nur einer Generation pro Jahr auf. Die Weibchen legen ihre Eier im späten Herbst in kleinen Gelegen an der Rinde von Gehölzen ab. In diesem Eistadium überwintert die Art auch, da sie frostresistent (widerstandsfähig gegen Kälte) ist. Im Frühjahr schlüpfen die Raupen und ernähren sich von den Knospen und Blättern heimischer Sträucher wie dem Gewöhnlichen Liguster (Ligustrum vulgare), dem Kranzkelchigen Weißdorn (Crataegus monogyna) oder der Hunds-Rose (Rosa canina). Auch am Feld-Ahorn (Acer campestre), dem Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) und dem Wild-Apfel (Malus sylvestris) finden sie reichlich Nahrung. Die erwachsenen Falter fliegen erst spät im Jahr und besuchen zur Energiegewinnung Blüten der Schlehe (Prunus spinosa) oder der Nordischen Traubenkirsche (Prunus padus subsp. borealis). Du kannst die Art fördern, indem du heimische Hecken erst im späten Frühjahr beschneidest, um die am Holz haftenden Eier zu schonen. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 50 Millimetern ist er eine stattliche Erscheinung in der herbstlichen Dämmerung.
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Der Federfühler-Herbstspanner ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder einen Stachel noch kann er beißen. Da er keine Massenvermehrungen bildet, ist er für Gartenpflanzen unbedenklich und muss nicht umgesiedelt werden.
Der Federfühler-Herbstspanner ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae) und in Mitteleuropa weit verbreitet. Typisch für die Gattung Colotois ist die herbstliche Flugzeit und die ausgeprägte Pektination (farnkrautartige Kammstruktur) der Fühler beim Männchen, die der Wahrnehmung von Lockstoffen dienen. Die Falter erreichen eine Größe von 35 bis 50 Millimetern und zeigen eine variable Färbung von Gelbbraun bis zu warmen Rottönen. Als dämmerungsaktive Art bewohnt er bevorzugt Laubmischwälder und strukturreiche Gärten mit altem Baumbestand.
29 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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