Bild folgtKI-generierte IllustrationColpodium versicolor
Auch bekannt als: Colpodium versicolor
Du erkennst das Bunte Quellgras (Colpodium versicolor) an seinen charakteristischen, oft mehrfarbig schimmernden Ährchen, die ihm eine fast spielerische Leichtigkeit verleihen. In Deinem Naturgarten ist dieses zierliche Gras vor allem als Strukturbildner wertvoll, da es in Steinanlagen oder auf mageren Flächen wichtige Nischen besetzt. Obwohl keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, bieten solche Gräser in ihren dichten Horsten (büschelartiger Wuchs) Schutzraum für viele nützliche Kleinstlebewesen. Es ist eine wunderbare Wahl, wenn Du alpine Akzente setzen und gleichzeitig die Vielfalt fördern möchtest. Hast Du schon eine passende Ecke in Deinem Steingarten für diesen Spezialisten reserviert?
Ein Hauch von Hochgebirge: Struktur und Farbe für Deinen Steingarten.
In der ökologischen Gartengestaltung fungiert dieses Gras primär als Habitatpflanze. Die dichten Halme bieten in Bodennähe wertvolle Überwinterungsmöglichkeiten für nützliche Insekten wie Laufkäfer (Carabidae). Da keine spezifischen Daten zu Raupenfutter oder Nektarwerten vorliegen, liegt sein Hauptnutzen in der Bereitstellung von Struktur. Die im Herbst reifenden Samen können zudem als kleine Nahrungsergänzung für samenfressende Vögel dienen, wenn man die Halme über den Winter stehen lässt. So förderst Du ein stabiles Mikrosystem direkt am Boden Deiner Anlage.
Bitte beachte, dass das Bunte Quellgras laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, die Pflanze an Stellen zu setzen, die nicht als direkte Spielfläche für Kleinkinder dienen. Sollten Fragen zu Unverträglichkeiten auftreten, ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar. Die Verwendung von Gartenhandschuhen beim Rückschnitt schützt vor mechanischen Reizungen durch die Halme.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit das Gras seine charakteristische Färbung gut ausbilden kann.
Boden: Der Untergrund sollte mager, kalkhaltig und sehr gut durchlässig sein; eine Mischung aus Erde und Schotter ist ideal.
Feuchtigkeit: Vermeide Staunässe; das Gras bevorzugt trockene bis frische Verhältnisse ohne stauendes Wasser.
Pflanzzeit Frühling: Zwischen März und Mai kannst Du das Gras setzen, sobald der Boden bearbeitbar ist.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung im September oder Oktober ist ebenfalls möglich, solange noch keine Dauerfröste drohen.
Pflege: Schneide die vertrockneten Halme erst im zeitigen Frühjahr vor dem neuen Austrieb zurück.
Vermehrung: Ältere Exemplare lassen sich im Frühjahr einfach durch Teilung des Wurzelstocks verjüngen.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) ist eine ideale Nachbarin, da sie ähnliche Ansprüche an den Standort stellt.
Dieses Gras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist Teil der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in den Hochgebirgen Vorderasiens und des Kaukasus, wo es bevorzugt auf alpinen Schuttfluren (steinige Flächen in Hochlagen) siedelt. Morphologisch besticht es durch einen kompakten, horstbildenden Wuchs und die namensgebenden, oft purpurn oder bunt überlaufenen Blütenstände. Es ist perfekt an raue Bedingungen und mineralische Untergründe angepasst, was es zu einem robusten Bewohner für spezialisierte Gartenbereiche macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →