Bild folgtKI-generierte IllustrationConvolvulus sepium
Auch bekannt als: Convolvulus sepium
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Arten
interagieren
10
Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren großen, reinweißen Trichterblüten und den herz-pfeilförmigen Blättern fällt die Zaun-Winde (Convolvulus sepium) sofort auf. In deinem Naturgarten ist sie eine unermüdliche Kletterkünstlerin, die als wichtige Futterquelle für spezialisierte Insekten dient. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie die Dickkopffalter-Art (Spialia phlomidis) und sogar Wanderfalter wie der Afrikanische Monarch (Danaus chrysippus) von ihrem Angebot. Da sie sich über Wurzelausläufer stark ausbreitet, solltest du ihr einen Platz am Zaun oder in einer Hecke geben, wo sie sich frei entfalten darf. Wenn du ein Auge auf ihren Wuchs hast, ist sie eine wunderbare Bereicherung für die lokale Artenvielfalt.
Weiße Trichterblüten mit Energie: 0,75 Mikroliter Nektar pro Blüte für Falter.
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Die Zaun-Winde ist eine bedeutende Nektarquelle im Hochsommer, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Nach aktuellen Daten bietet jede Blüte ein Nektarvolumen von 0,7475 Mikrolitern – das ist eine beachtliche Menge, die für zahlreiche Insektenbesuche ausreicht. Zu den nachgewiesenen Bestäubern gehören spezialisierte Falter wie (Spialia phlomidis) und (Danaus chrysippus). Durch ihren dichten, rankenden Wuchs schafft sie zudem wertvolle Versteckmöglichkeiten und geschützte Lebensräume für Kleintiere in der Hecke. Da sie von Juni bis September blüht, stellt sie eine verlässliche Tankstelle im Gartenjahr dar.
Die Zaun-Winde ist in allen Pflanzenteilen giftig und daher als nicht kindersicher eingestuft. Bei Hautkontakt oder versehentlichem Verzehr können Vergiftungserscheinungen auftreten. Sollten Kinder Teile der Pflanze verschluckt haben, nimm sofort Kontakt mit dem Giftnotruf unter 0228 19 240 auf.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort in der Sonne oder im Halbschatten.
Der Boden sollte nährstoffreich und ausreichend feucht sein.
Pflanze die Winde im Frühling von März bis Mai oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 50 Zentimetern ein, da sie sehr wuchskräftig ist.
Eine Bodenvorbereitung ist kaum nötig, da die Pflanze sehr anpassungsfähig ist.
Die Zaun-Winde geht eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen) ein, was ihre Vitalität stärkt.
Da die Pflanze nicht kindersicher ist, sollte sie nicht direkt an Spielbereichen wachsen.
Ein Rückschnitt im Spätherbst verhindert eine zu starke Ausbreitung im Folgejahr.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Hopfen (Humulus lupulus) – beide besiedeln ähnliche Lebensräume an feuchten Heckenrändern.
Die Zaun-Winde (Convolvulus sepium) gehört zur Familie der Windengewächse (Convolvulaceae) innerhalb der Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales). In Mitteleuropa ist sie weit verbreitet und besiedelt vorzugsweise nährstoffreiche Feuchtgebiete, Uferzonen und Heckenränder. Ein markantes Merkmal ist ihr windender Wuchs, mit dem sie ohne zusätzliche Rankorgane an anderen Pflanzen emporsteigt. Unterirdisch bildet sie Rhizome (waagerecht wachsende Speicher- und Ausläuferprosse) aus, die ihr das Überdauern und eine effektive vegetative Vermehrung ermöglichen.
1 Video zu Zaun-Winde

5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →