Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Pallas, 1771
heimisch in Deutschland
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Cordylophora caspia ist ein koloniebildendes Nesseltier, das durch seine verzweigten, baumartigen Strukturen auffällt. Diese Organismen bestehen aus zahlreichen Einzelpolypen, die auf einem gemeinsamen Stiel sitzen. In der Natur besiedelt diese Art vorwiegend brackige Gewässer, also Bereiche mit einer Mischung aus Süß- und Salzwasser. Die Ernährung erfolgt rein räuberisch, wobei die Polypen mit ihren Tentakeln kleine im Wasser treibende Kleinstlebewesen einfangen. Da es sich um ein aquatisches Lebewesen handelt, spielt es im klassischen Garten keine Rolle. Eine ökologische Bedeutung entfaltet die Art vor allem in ihrem natürlichen Lebensraum als Teil der aquatischen Nahrungskette. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel in der Nähe von Gewässern unterstützt generell die Wasserqualität und schützt empfindliche aquatische Lebensgemeinschaften. Die Struktur der Kolonien kann je nach Strömungsverhältnissen und Nährstoffangebot variieren. Eine gezielte Förderung im Garten ist aufgrund der spezifischen Lebensraumansprüche nicht möglich.
Die Aktivität von Cordylophora caspia ist stark an die Wassertemperatur gebunden, wobei die Kolonien bei günstigen Bedingungen ganzjährig präsent sein können.
Die Art ist in der Roten Liste Deutschlands als nicht bewertet eingestuft. Sie ist für den Menschen völlig harmlos und stellt weder einen Schädling noch einen klassischen Nützling im Garten dar.
Cordylophora caspia gehört zur Gruppe der Cordylophoridae innerhalb der Nesseltiere. Die Art ist in Deutschland in geeigneten brackigen Gewässern verbreitet. Sie bildet sessile, also ortsfeste Kolonien aus, die sich durch ungeschlechtliche Knospung vermehren. Die Größe der gesamten Kolonie ist variabel und hängt stark von den Umweltbedingungen ab.
•NaturkompassDB
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