Bild folgtKI-generierte IllustrationCoregonus bavaricus
Auch bekannt als: Ammersee-Kilch, Kilch
Der Ammersee-Kilch (Coregonus bavaricus) ist ein silbrig glänzender Fisch mit stromlinienförmigem Körper, der ausschließlich in den kühlen Tiefen des Ammersees heimisch ist. Als Bewohner spezialisierter Stillgewässer (stehende Gewässer wie Seen) stellt er extrem hohe Ansprüche an die Reinheit und den Sauerstoffgehalt seines Lebensraums. Sein Laichverhalten ist eng an den tiefen Seegrund gebunden, wo die Fortpflanzung im Winter stattfindet. Da diese Art hochspezialisiert ist, wirst du sie nicht in deinem Gartenteich finden können. Dennoch kannst du als Gartenbesitzer zum Schutz beitragen, indem du in deinem Garten auf chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtest. Diese Stoffe können über das Grundwasser in die großen Seen gelangen und dort das empfindliche Gleichgewicht stören. Ein naturnaher Garten mit versickerungsoffenen Flächen hilft dabei, das Wasser auf natürlichem Weg zu filtern, bevor es in den Kreislauf gelangt. Der Schutz solcher endemischen Arten (nur in einer ganz bestimmten Region vorkommend) ist ein wichtiger Teil unserer heimischen Biodiversität. Wenn du also das nächste Mal am Seeufer stehst, denke daran, dass tief unter der Oberfläche dieser seltene Naturschatz lebt.
Dieser Fisch steht unter strengem Artenschutz und darf unter keinen Umständen gefangen oder in andere Gewässer umgesiedelt werden. Aufgrund seiner speziellen Bedürfnisse an Wassertiefe und Temperatur würde er in einem Gartenteich nicht überleben. Es besteht keinerlei Gefahr für Menschen oder Haustiere.
Der Ammersee-Kilch (Coregonus bavaricus) gehört zur Familie der Salmoniden (Lachsfische) und ist eine endemische (nur dort vorkommende) Art in Deutschland. Er lebt benthisch (am Boden eines Gewässers) in den tiefen Zonen des Ammersees und erreicht meist eine moderate Körpergröße. Die Art ist an nährstoffarme, sauerstoffreiche Bedingungen angepasst und ernährt sich hauptsächlich von Kleinstlebewesen des Seebodens.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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