Bild folgtKI-generierte IllustrationCoronilla varia
Auch bekannt als: Coronilla varia
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Bunte Kronwicke an ihren auffälligen Blütenköpfchen, die wie kleine rosa-weiße Kronen geformt sind, und ihren gefiederten Blättern. In deinem Naturgarten spielt dieser Hülsenfrüchtler (Pflanzenfamilie, die Stickstoff im Boden anreichert) eine zentrale Rolle als Futterquelle. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) und Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene von ihrem Nektar. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die auch an trockenen Stellen gedeiht und dabei Tieren hilft, ist sie eine wunderbare Wahl für dich.
Farbenfroher Bodenkünstler: Ein Paradies für Bläulinge und Furchenbienen.
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Die Bunte Kronwicke ist eine erstklassige Nektarquelle für spezialisierte Falter. Nach aktuellen Daten besuchen Schmetterlinge wie Polyommatus fulgens, Polyommatus humedasae und der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) die Blüten regelmäßig. Auch der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) gehört zu den häufigen Gästen. Für Wildbienen ist sie ebenso bedeutsam, wobei die Rotbeinige Furchenbiene eine der Arten ist, die hier Pollen und Nektar sammeln. Da die Blütezeit von Juni bis August reicht, bietet sie Nahrung in einer Phase, in der viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind.
Bitte beachte, dass die Bunte Kronwicke als nicht kindersicher eingestuft wird, da alle Pflanzenteile, insbesondere die Samen, giftige Substanzen enthalten. In Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist daher Vorsicht geboten. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze für ihre intensive Blüte viel direktes Sonnenlicht benötigt.
Der Boden sollte durchlässig und eher kalkhaltig sein; sie verträgt Trockenheit sehr gut.
Pflanze sie im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 Zentimetern ein, da sie sich über Ausläufer ausbreitet.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich, da sie sich über Knöllchenbakterien selbst mit Stickstoff versorgt.
Gießen ist nur in der Anwachsphase oder bei extrem langen Trockenperioden nötig.
Ein Rückschnitt im späten Winter fördert den frischen Austrieb, ist aber für die Pflanzengesundheit nicht zwingend.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis) — beide teilen den sonnig-trockenen Standort und ergänzen sich ökologisch perfekt.
Die Bunte Kronwicke (Coronilla varia) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in ganz Mitteleuropa heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind trockene Gebüschränder und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Als krautige Pflanze entwickelt sie ein tiefreichendes Wurzelsystem und geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen zur besseren Nährstoffaufnahme) ein. Ihre niederliegenden bis aufsteigenden Stängel können dichte Teppiche bilden, was sie ökologisch wertvoll für den Erosionsschutz macht.
1 Video zu Bunte Kronwicke

37 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →