Bild folgtKI-generierte IllustrationCorynephorus divaricatus
Auch bekannt als: Corynephorus divaricatus
Du erkennst den Ausgebreiteten Silbergras (Corynephorus divaricatus) an seinem lockeren, horstartigen Wuchs und den hauchfeinen, silbrig schimmernden Halmen. Dieses Gras ist ein wahrer Spezialist für extrem trockene Sandböden, an denen die meisten anderen Pflanzen aufgeben würden. Im Naturgarten ist es wertvoll, da es offene Bodenstellen besiedelt und so zur Bodenfestigung und Strukturvielfalt beiträgt. Es bietet Deckung für bodenbewohnende Lebewesen und bereichert das Gartenbild durch seine filigrane Leichtigkeit. Wenn du sandige Ecken hast, ist dieses Gras genau die richtige Wahl für dich.
Filigraner Überlebenskünstler: Das Silbergras meistert sandige Trockenheit.
Als heimisches Süßgras leistet diese Art einen wichtigen Beitrag zur Bodenstabilität auf extremen Sandstandorten. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in der Bereitstellung von Lebensraum. Die dichten Halme bieten Schutz und Deckung für verschiedene bodenbewohnende Insekten und Kleintiere. Im Winter dienen die stehengelassenen Halme als Rückzugsort für überwinternde Lebewesen. Durch die Besiedlung von Nischenstandorten fördert das Gras die Vielfalt in Gartenbereichen, die für andere Arten unbewohnbar sind.
Bitte beachte, dass dieses Gras als nicht kindersicher eingestuft wird. Die feinen Halme können bei unvorsichtiger Berührung kleine Schnittverletzungen an der Haut verursachen. Ein Standort etwas abseits von direkten Spielflächen ist daher empfehlenswert.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne pro Tag.
Der Boden sollte sandig, sehr nährstoffarm und extrem durchlässig sein.
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Halte einen Pflanzabstand von 20 bis 30 cm ein, damit die Horste gut zur Geltung kommen.
Düngung ist nicht erforderlich; zu viele Nährstoffe schaden der Standfestigkeit.
Gießen ist nur unmittelbar nach der Pflanzung nötig, danach ist das Gras trockenheitsresistent.
Schneide die Pflanze erst im zeitigen Frühjahr zurück, um den Winteraspekt zu erhalten.
Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Selbstaussaat auf offenen Sandflächen.
Gute Partnerin: Sand-Grasnelke (Armeria maritima) – sie teilt die Vorliebe für magere Standorte und sorgt für einen farbigen Akzent zum Silbergras.
Der Ausgebreitete Silbergras (Corynephorus divaricatus) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Sein natürlicher Lebensraum sind sandige Standorte und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo er extreme Trockenheit überdauert. Die Pflanze bildet lockere Horste mit schmalen, eingerollten Blättern, die den Wasserverlust minimieren. In der Region ist sie ein seltener, aber charakteristischer Bewohner von Dünenlandschaften und lockeren Sandböden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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