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Cotoneaster ambiguus
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Auch bekannt als: Cotoneaster ambiguus
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Zweifelhafte Zwergmispel (Cotoneaster ambiguus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrem strauchartigen Wuchs, der genau 2,0 m erreicht, und den charakteristischen dunklen Beeren ist sie eine markante Erscheinung. Obwohl sie als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) gilt, bietet sie nach aktuellen Daten eine wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Falter wie den Roten Würfelfalter (Spialia sertorius) oder den Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum). In deinem Garten kannst du mit ihr Struktur schaffen und gleichzeitig wertvolle Bestäuber unterstützen. Wenn du einen robusten Strauch suchst, der wenig Arbeit macht, ist sie eine gute Wahl für dich.
Stolze 2 Meter Lebensraum: Die Tankstelle für seltene Würfelfalter.
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Dieser Strauch ist nach aktuellen Bestäubungsdaten eine wertvolle Ressource für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders Würfelfalter profitieren von den Blüten im Mai und Juni, darunter der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius), der Südliche Würfelfalter (Spialia orbifer) und der Schwarzbraune Würfelfalter (Muschampia cribrellum). Auch für Perlmuttfalter wie den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria polaris) stellt die Pflanze eine wichtige Nahrungsquelle dar. Im Herbst und Winter dienen die Früchte zudem heimischen Vögeln als Energiequelle. Durch ihre Verholzung bietet sie ganzjährig Schutz und Nistmöglichkeiten im dichten Geäst.
Die Zweifelhafte Zwergmispel wird als nicht kindersicher eingestuft. Da die Beeren von Zwergmispeln für Menschen oft schwach giftig sind, solltest du in Gärten mit kleinen Kindern vorsichtig sein. Im Falle eines unbeabsichtigten Verzehrs ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Pflanzenhöhe
2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Zweifelhafte Zwergmispel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird als verholzter Strauch klassifiziert. In Deutschland hat sie den Status eines Neophyten, ist also eine etablierte, ursprünglich nicht heimische Art. Eine Besonderheit ist ihre Lebensweise mit AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), einer Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen, die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizienter aus dem Boden zu lösen. Sie erreicht eine Wuchshöhe von exakt 2,0 m und zeigt die typische Morphologie (äusseres Erscheinungsbild) eines dichten, verzweigten Gebüschs.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.