Bild folgtKI-generierte IllustrationCottus sabaudicus
Die Savoyer Koppe (Cottus sabaudicus) ist ein etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter langer Bodenfisch mit einem bulligen Kopf und spindelförmigem Körper, der in kühlen Fließgewässern heimisch ist. Da die Haut dieses Tieres schuppenlos ist, wirkt sie glatt und wird durch eine schützende Schleimschicht vor Verletzungen bewahrt. Dieser Fisch bevorzugt Gewässertypen mit steiniger Sohle, da er unter den Steinen Schutz vor Fressfeinden und starke Strömung findet. Sauberes Wasser mit einem hohen Sauerstoffgehalt ist eine Grundvoraussetzung für das Überleben dieser empfindlichen Art. Die Fortpflanzung erfolgt meist im Frühjahr, wobei die Eier an der Unterseite von Steinen abgelegt und vom Männchen bewacht werden. Viele Arten dieser Gattung unterliegen der FFH-Richtlinie (ein europäisches Schutzsystem für bedrohte Lebensräume und Arten), was ihre ökologische Bedeutung unterstreicht. Falls Ihr Grundstück an einen natürlichen Bach grenzt, können Sie zum Artenschutz beitragen, indem Sie das Ufer unverbaut und schattig belassen. Da der Fisch auf fließendes Wasser angewiesen ist, findet man ihn nicht in einem klassischen, stehenden Gartenteich. In der kalten Jahreszeit, wie jetzt im Februar, reduziert das Tier seinen Stoffwechsel und verharrt versteckt am Grund. Die Ernährung besteht vorwiegend aus kleinen wirbellosen Tieren (wie Insektenlarven), die auf dem Gewässergrund siedeln.
Diese Fischart ist streng geschützt und darf weder der Natur entnommen noch eigenmächtig in andere Gewässer umgesiedelt werden. Ein Fang zu privaten Zwecken ist untersagt, da die Bestände empfindlich auf Störungen der Wasserqualität und des Lebensraums reagieren.
Cottus sabaudicus ist taxonomisch der Familie der Groppen (Cottidae) zugeordnet. Das Verbreitungsgebiet konzentriert sich primär auf das System der Rhône und den Alpenraum. Als benthisch (am Boden lebend) orientierte Art verbringt sie den Großteil ihres Lebens in direktem Kontakt mit dem Gewässersubstrat. Die Tiere erreichen in der Regel eine Körperlänge von zehn bis fünfzehn Zentimetern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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