Bild folgtKI-generierte IllustrationCoxelus pictus (Sturm, 1807)
Sturm, 1807
Der Gefleckte Rindenkäfer (Coxelus pictus) ist ein kleiner, unauffälliger Bewohner von moderndem Holz, der durch seine gemusterte Körperoberfläche in seinem Lebensraum perfekt getarnt ist. In deinem Garten führt dieser heimische Käfer ein verborgenes Dasein, meist unter lockerer Baumrinde oder in den Spalten alter Holzstapel. Als wertvoller Zersetzer ernährt er sich zusammen mit seinen Larven vorwiegend von Pilzgeflechten und zerfallendem organischem Material. Damit übernimmt er eine wichtige ökologische Funktion, indem er hilft, Totholz (abgestorbenes Pflanzenmaterial) abzubauen und dem Boden wieder Nährstoffe zuzuführen. Du kannst diesen nützlichen Helfer unterstützen, indem du in schattigen Ecken etwas Altholz oder Baumstümpfe bewusst liegen lässt. Ein ökologisch geführter Garten profitiert von solchen spezialisierten Bewohnern, da sie die natürliche Bodenfruchtbarkeit fördern. Wenn du im Februar bei Gartenarbeiten auf ihn stößt, wirst du meist ein Tier in der Ruhephase vorfinden, das geduldig auf wärmere Tage wartet. Da er keine lebenden Pflanzen schädigt, ist er ein gern gesehener Gast in jedem Naturgarten.
Diese Käferart ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keine Wehr- oder Giftstoffe. Er stellt keine Gefahr für Gartenpflanzen oder Gebäude dar, da er sich ausschließlich von abgestorbenem Material und Pilzen ernährt. In vielen Regionen gilt er aufgrund des schwindenden Lebensraums als schützenswert.
Der Gefleckte Rindenkäfer (Coxelus pictus) wird taxonomisch in die Familie der Eisenkäfer (Zopheridae) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich und die Schweiz, wobei er bevorzugt in feuchten, totholzreichen Habitaten vorkommt. Die Lebensweise ist kryptisch (verborgen), da sich die gesamte Entwicklung meist innerhalb oder unter der Rinde von morschem Holz vollzieht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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