Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis alpina
Auch bekannt als: Crepis alpina
Du erkennst den Alpen-Pippau (Crepis alpina) an seinen strahlend gelben Korbblüten (Blütenstände aus vielen kleinen Einzelblüten) und den breitblättrigen, krautigen Trieben. Diese Art bereichert Deinen Garten durch ihren Wildpflanzen-Charakter und ihre alpine Herkunft. Da ihre Samen mit nur 0,89 mg extrem leicht sind, nutzt sie geschickt den Wind zur Fernausbreitung, um neue Nischen in Deinen Beeten zu besiedeln. Als krautige, nicht verholzte Pflanze fügt sie sich nahtlos in naturnahe Pflanzungen ein. Wenn Du Freude an Pflanzen hast, die sich ihren Platz im Garten auch mal selbst suchen, ist er genau richtig für Dich. Schau doch mal, ob Du ein passendes Plätzchen für diesen Gebirgsbewohner findest.
Leichtgewicht auf Reisen: Der Alpen-Pippau erobert Deinen Garten mit dem Wind.
Die ökologische Strategie des Alpen-Pippau (Crepis alpina) basiert auf Mobilität. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Samen) von nur 0,89 mg ist die Pflanze ein Spezialist für die Fernausbreitung durch Wind. Dies ermöglicht es ihr, dynamische Lebensräume im Garten schnell zu besiedeln. Als Korbblütler stellt sie eine typische Blütenform zur Verfügung, die in der heimischen Flora fest verankert ist. Die breitblättrige Rosette bietet zudem kleinklimatische Gunsträume für bodenbewohnende Lebewesen. Durch das Stehenlassen der Samenstände im Winter unterstützt Du die natürliche Ausbreitungsdynamik in Deiner Region.
Bitte beachte, dass der Alpen-Pippau (Crepis alpina) laut Datenbank-Einstufung als nicht kindersicher gilt. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest Du die Pflanze daher eher in Bereiche setzen, die nicht als Spielfläche dienen. Ein vorsichtiger Umgang beim Gärtnern wird generell empfohlen.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Exemplare idealerweise zwischen März und Mai in den Boden.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November kannst Du ebenfalls pflanzen, solange der Boden offen ist.
Standort: Wähle einen Platz, der seiner Herkunft aus Bergregionen entspricht, idealerweise sonnig und gut belüftet.
Boden: Der Untergrund sollte durchlässig sein, um Staunässe an der krautigen Basis zu vermeiden.
Bodenvorbereitung: Eine Abmagerung des Bodens mit Sand kann hilfreich sein, um Staunässe vorzubeugen.
Pflege: Da die Pflanze nicht verholzt, zieht sie sich im Winter meist zurück; ein Rückschnitt ist erst im Spätwinter nötig.
Vermehrung: Lass einige Samenstände stehen, damit sich die leichten Diasporen (Samen) durch den Wind verteilen können.
Pflanzpartner: Der Gewöhnliche Hornklee (Lotus corniculatus) ist eine gute Partnerin, da er ähnliche Standorte bevorzugt und als Stickstoffsammler den Boden natürlich aufwertet.
Der Alpen-Pippau (Crepis alpina) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur Gattung der Pippaue (Crepis). Er wächst als krautige Pflanze (nicht verholzend) und ist durch seine breitblättrige Blattform gekennzeichnet. Sein natürlicher Lebensraum liegt vorwiegend in den Gebirgsregionen, wo er als Pionierpflanze offene Stellen besiedelt. Ein markantes Merkmal ist das extrem geringe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,89 mg, was ihn morphologisch perfekt an die Windausbreitung in Höhenlagen anpasst.
1 Video zu Crepis alpina
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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