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Crepis foetida
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Arten
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dokumentiert
Du erkennst den Stinkenden Pippau (Crepis foetida agg.) an seinen gelben Korbblüten (viele kleine Einzelblüten in einem Köpfchen vereint) und den krautigen, breitblättrigen Trieben. In deinem Garten übernimmt er eine wertvolle Rolle, da er als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) die Bodenbalance hält, ohne andere Arten zu verdrängen. Da seine Samen mit 0,44 mg extrem leicht sind, verbreitet er sich ganz von allein durch den Wind an passende Stellen. Besonders spannend ist sein unterirdisches Netzwerk aus AM-Mykorrhiza (nützliche Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen), das die Bodenstruktur verbessert. Trau dich ruhig, diesen heimischen Wildling in deinen Beeten zuzulassen.
Heimischer Überlebenskünstler mit Windantrieb: Robust, genügsam und bodenfest.
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Auch wenn keine spezifischen Insektendaten in meiner Datenbank vorliegen, sind Korbblütler (Asteraceae) als Gruppe essenzielle Tankstellen für verschiedene Bestäuber. Die federleichten Samen mit einem Gewicht von nur 0,44 mg dienen im Spätsommer als wertvolle Nahrungsquelle für Samenfresser unter den Vögeln. Unter der Erdoberfläche stärkt der Pippau durch die Mykorrhiza-Symbiose (Zusammenarbeit zwischen Pflanzenwurzeln und Bodenpilzen) die Vitalität deines Gartenbodens. Als heimische Art gliedert er sich perfekt in den natürlichen Kreislauf ein und unterstützt die Biodiversität auf eine unaufgeregte, robuste Weise.
Bitte beachte, dass der Stinkende Pippau als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akuten Vergiftungserscheinungen bekannt sind, solltest du bei kleinen Kindern oder knabbernden Haustieren im Garten etwas Vorsicht walten lassen. In einer naturnahen Wildblumen-Ecke abseits der Hauptspielflächen ist die Pflanze jedoch völlig unproblematisch.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,155 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Stinkende Pippau gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine in Deutschland heimische, krautige Pflanze (nicht verholzend). Er besiedelt bevorzugt frische (mäßig feuchte) Standorte und ist charakteristisch für mäßig nährstoffreiche Böden. Morphologisch zeichnet er sich durch seine Rosettenbildung und die typischen gelben Blütenstände aus. Seine Ausbreitungsstrategie setzt auf die Wind- oder Fernausbreitung der leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Pflanzen), was ihm eine hohe Dynamik in der Gartenlandschaft verleiht.
26 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.