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Crepis mollis subsp. succisifolia
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Schon von weitem fällt der Teufelsabbiss-Pippau (Crepis mollis subsp. succisifolia) durch seine leuchtend gelben Korbblüten auf, die auf straffen, unverzweigten Stängeln thronen. Als heimische Wildpflanze bringt er eine seltene, natürliche Eleganz in Deinen Garten, die besonders in naturnahen Staudenbeeten überzeugt. Für die Artenvielfalt ist er ein wichtiger Baustein, da er als Indigen (ursprünglich einheimische Art) perfekt an unsere Umwelt angepasst ist. Seine leichten Samen dienen der Windausbreitung und besiedeln so über Jahre hinweg passende Nischen in Deinem Grün. Wenn Du eine Vorliebe für authentische Wiesenpflanzen hast, die nicht jeder Nachbar im Garten hat, ist dieser Pippau genau die richtige Wahl für Dich.
Ein seltener Wildcharakter für sonnige Plätze: Robust, indigen und windverliebt.
Als Korbblütler stellt dieser Pippau seine Ressourcen in einer Form bereit, die für viele spezialisierte Fluginsekten leicht zugänglich ist. Auch wenn in den aktuellen Daten keine spezifischen Bestäuber gelistet sind, ist die Pflanze als archäophytische oder indigene Art ein fester Bestandteil der heimischen Nahrungskette. Besonders bemerkenswert ist das geringe Diasporengewicht von nur 0,7685 mg, wodurch die Samen über weite Strecken vom Wind getragen werden und so zur Vernetzung von Biotopen beitragen. Die relativ große Blattfläche bietet zudem Schutz und Feuchtigkeit für Kleinstlebewesen am Boden. Durch seine Ansiedlung unterstützt Du eine Art, die auf der Roten Liste steht (Status D) und somit besondere Aufmerksamkeit im Artenschutz verdient.
In der Gartenplanung ist zu beachten, dass der Teufelsabbiss-Pippau als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Achte besonders darauf, wenn kleine Kinder oder Haustiere Deinen Garten nutzen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,336 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Teufelsabbiss-Pippau gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist innerhalb Deutschlands eine indigene Art. Sein natürlicher Lebensraum erstreckt sich vor allem auf kühle, nördliche oder alpine Lagen, was sich in seiner Temperaturzahl 3 (Kalt) widerspiegelt. Morphologisch ist er eine krautige, nicht verholzte Pflanze mit auffallend breitblättrigen Laubblättern, die ihm seinen Namen gaben. Mit einer Blattfläche von 316,0 mm² ist er im Vergleich zu anderen Pippau-Arten recht großblättrig. Er besiedelt bevorzugt frische Böden in sonnigen Lagen, oft an Waldrändern oder auf Bergwiesen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.