Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis pannonica
Auch bekannt als: Pannonisch-Pippau
An ihren stattlichen, gelben Korbblüten, die auf kräftigen Stielen thronen, lässt sich Crepis pannonica sofort erkennen. Diese seltene Wildpflanze ist ein echtes Juwel für sonnige, trockene Standorte und bringt die Wärme der Steppe direkt in deinen Garten. Da sie von Juni bis August blüht, schließt sie eine wichtige Lücke im sommerlichen Nahrungsangebot für Bestäuber wie Wildbienen und Schwebfliegen. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die mit Hitze gut zurechtkommt und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leistet, liegst du mit diesem Pippau genau richtig. Hol dir diesen charakterstarken Spezialisten in dein Beet.
Ein robuster Steppengast, der von Juni bis August gelbe Akzente setzt.
Nach aktuellen Beobachtungen zur Gattung Crepis profitiert eine Vielzahl von Insekten von diesem Korbblütler. Die zugänglichen Blüten bieten Nektar und Pollen für verschiedene Wildbienenarten und Schwebfliegen, die besonders im Hochsommer von Juni bis August nach Nahrung suchen. Da die Pflanze bis in den August hinein blüht, stellt sie eine verlässliche Energiequelle dar, wenn viele Frühlingsblüher bereits verblüht sind. Die Samenstände können im Herbst kleineren Vögeln als Nahrung dienen. Durch das Stehenlassen der vertrockneten Stängel über den Winter schaffst du zudem wertvolle Überwinterungsquartiere für markbewohnende Insektenlarven.
Bitte beachte, dass der Pannonisch-Pippau als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, Kindern zu erklären, dass die Pflanze nicht für den Verzehr geeignet ist. Sollten Pflanzenteile verschluckt werden, wende dich zur Sicherheit an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jun – Aug
Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne pro Tag.
Der Boden muss durchlässig und eher nährstoffarm sein; schwerer Lehm sollte mit Sand oder Kies abgemagert werden.
Setze die Pflanze vorzugsweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Achte auf einen ausreichenden Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern, damit sich die Rosetten gut entfalten können.
Gießen ist nur in der ersten Anwachsphase nötig, danach übersteht die Pflanze dank ihrer tiefen Wurzeln auch lange Trockenperioden.
Verzichte auf Dünger, da die Art an magere Standorte angepasst ist und bei zu viel Stickstoff an Standfestigkeit verliert.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie hat identische Ansprüche an Boden und Sonne und ergänzt das Gelb des Pippaus wunderbar durch ihre violetten Blüten.
Der Pannonisch-Pippau gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist primär im östlichen Mitteleuropa verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige, kalkreiche Waldränder. Er zeichnet sich durch seine grundständige Blattrosette und die meist verzweigten Blütenstände aus, die mehrere gelbe Köpfchen tragen. Als typische Art der pannonischen Flora ist er hervorragend an Standorte angepasst, die im Sommer starker Sonneneinstrahlung und Trockenheit ausgesetzt sind.
1 Video zu Pannonisch-Pippau
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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