Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis sancta
Auch bekannt als: Crepis sancta
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren leuchtend gelben Korbblüten, die in dichten Rosetten fast direkt über dem Erdboden sitzen, lässt sich Crepis sancta sofort erkennen. Mit einer Wuchshöhe von nur 0,09 m gehört dieser Pippau zu den kleinsten Vertretern seiner Gattung und besiedelt als Pionierpflanze gerne offene Bodenstellen. Für deinen Naturgarten ist er wertvoll, da er bereits im April blüht und damit eine wichtige zeitliche Lücke im Nahrungsangebot schließt. Die Pflanze ist perfekt an sonnige, trockene Plätze angepasst und verbreitet ihre Samen mithilfe des Windes. Wenn du ein Auge für die kleinen Details am Wegesrand hast, wirst du an diesem zierlichen Frühblüher viel Freude haben.
Zierlicher Frühlingsbote: Nur 9 cm groß und ein wichtiger Pionier im April.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Heilige Pippau aufgrund seiner frühen Blütezeit im April von Bedeutung, da er zu dieser Zeit eine verlässliche Quelle für Pollen und Nektar darstellt. Da die Pflanze bereits im April blüht, unterstützt sie die erste Generation von Insekten, die nach dem Winter aktiv wird. Die Ausbreitungsstrategie der Pflanze basiert auf dem Wind; die Diasporen (Samen) sind mit 0,1241 mg extrem leicht und können so über weite Strecken neue Lebensräume besiedeln. Für Vögel bieten die kleinen Samen in den Frühlingswochen eine erste Nahrungsergänzung am Boden.
Bitte beachte, dass der Heilige Pippau (Crepis sancta) als nicht kindersicher eingestuft wird. Er sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen und Pflanzenteile in den Mund nehmen könnten. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.09 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten, idealerweise an einer Stelle mit offenem Boden oder im Steingarten.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, um den natürlichen Standortbedingungen zu entsprechen.
Da die Pflanze nur 0,09 m hoch wird, setze sie unbedingt an den vordersten Beetrand, damit sie nicht von größeren Nachbarn überdeckt wird.
Die beste Pflanzzeit ist das zeitige Frühjahr von März bis Mai.
Gießen ist nur in der Anwachsphase nötig, danach kommt der Pippau mit Trockenheit sehr gut zurecht.
Auf Dünger solltest du komplett verzichten, da dies das Wachstum anderer, konkurrenzstärkerer Arten fördern würde.
Lass die verblühten Blütenstände stehen, damit sich die Pflanze über ihre flugfähigen Samen selbst im Garten verteilen kann.
Gute Partnerin: Das Frühlings-Hungerblümchen (Erophila verna) – beide Arten besiedeln ähnliche ökologische Nischen und blühen sehr früh im Jahr.
Der Heilige Pippau (Crepis sancta) ist ein Vertreter der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Mitteleuropa vor allem in wärmebegünstigten Regionen zu finden, wo er typischerweise auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) oder in lückigen Trittrasen wächst. Die Pflanze wächst rein krautig, verholzt nicht und bildet eine flache Grundrosette aus breitblättrigen Laubblättern. Mit einer fixen Wuchshöhe von 0,09 m bleibt sie sehr bodennah. Eine botanische Besonderheit ist das geringe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,1241 mg, was der Art eine effektive Fernausbreitung ermöglicht.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →