Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis sancta
Auch bekannt als: Crepis sancta
2
Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
An den zierlichen, gelben Korbblüten (Blütenstände aus vielen Einzelblüten), die an kleine Löwenzähne erinnern, lässt sich der Heilige Pippau (Crepis sancta) sofort erkennen. Er ist ein wertvoller Frühlingsbote für deinen Garten, da er bereits im April seine Blüten öffnet, wenn viele andere Stauden noch ruhen. Da er kompakt wächst, eignet er sich hervorragend für Steingärten oder Beetränder. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze suchst, die früh im Jahr Farbe bringt und heimische Bestäuber unterstützt, ist dieser Pippau eine wunderbare Wahl für dich.
Gelber Frühlingsbote: Der Heilige Pippau füllt die Blütenlücke im April.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Mit seiner frühen Blütezeit im April stellt der Heilige Pippau ein wichtiges Nahrungsangebot für Bestäuber dar, die bereits bei den ersten warmen Temperaturen aktiv sind. Da zu dieser Zeit das Angebot an heimischen Blüten oft noch begrenzt ist, füllt er eine ökologische Nische im Gartenjahr. Die Korbblüten sind so aufgebaut, dass sie für verschiedene Insektengruppen leicht zugänglich sind. Nach der Blüte bilden sich Samenstände, die ähnlich wie beim Löwenzahn aufgebaut sind und über den Winter als potenzielle Ressource dienen können. In deinem Naturgarten fördert er die biologische Vielfalt durch dieses gezielte Angebot im zeitigen Frühjahr.
Der Heilige Pippau wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher vorsichtshalber darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Es besteht zwar keine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, dennoch ist bei der Platzierung Vorsicht geboten, um neugierige Entdecker zu schützen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.09 m
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze kräftig blüht.
Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffarm sein.
Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) musst du unbedingt vermeiden, da dies die Wurzeln schädigen kann.
Pflanzzeit ist entweder im Frühling von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Gießen ist nur in extremen Trockenperioden notwendig, da die Art gut mit Hitze zurechtkommt.
Eine Düngung ist nicht erforderlich und fördert eher ungewünschtes Krautwachstum statt Blüten.
Lasse verblühte Stängel ruhig stehen, wenn du möchtest, dass er sich an geeigneten Stellen selbst aussät.
Da er einjährig oder zweijährig ist, sichert die Selbstaussaat den Bestand für das nächste Jahr.
Die Vermehrung erfolgt ganz einfach über die Samen, die der Wind verteilt.
Gute Partnerin: Die Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Standortansprüche an trockene, sonnige Plätze und ergänzen sich harmonisch im ökologischen Beet.
Der Heilige Pippau gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist innerhalb der Region primär in Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist trockene Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Standorte wie Wegränder oder Schuttplätze). Morphologisch zeichnet er sich durch eine bodennahe Blattrosette und meist blattlose oder wenig beblätterte Stängel aus. Die Pflanze erreicht nur eine geringe Wuchshöhe und gehört zu den einjährigen oder zweijährigen Arten, die sich zuverlässig über Fliegersamen verbreiten.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →