Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis terglouensis
Auch bekannt als: Triglau-Pippau
4
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt der Triglav-Pippau (Crepis terglouensis) durch seine leuchtend gelben Korbblüten auf, die einzeln an kräftigen Stängeln über einer bodenständigen Blattrosette thronen. Als echter Gebirgsbewohner bringt er die robuste Ästhetik der Alpen in deinen Garten und besiedelt zuverlässig Stellen, an denen andere Pflanzen aufgeben. Da er von Mai bis September blüht, stellt er über fast die gesamte Gartensaison eine verlässliche Anlaufstelle für heimische Bestäuber dar. Er eignet sich hervorragend für Steingärten oder Alpinarien, die den natürlichen Lebensraum nachempfinden. Wenn du einen eher mageren Standort hast, den du ökologisch aufwerten möchtest, ist dieser Pippau eine hervorragende Wahl für dich.
Alpiner Dauerblüher: Leuchtendes Gelb für magere Gartenplätze bis in den September.
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Mit seiner langen Blütezeit von Mai bis September schließt der Triglav-Pippau wichtige Trachtlücken im Sommer und Frühherbst. Da für diese spezielle Art momentan keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, lässt sich die ökologische Bedeutung aus der Gattung ableiten: Die zugänglichen Blütenkörbe werden regelmäßig von verschiedenen Wildbienen und Schwebfliegen angeflogen. Die Samen dienen nach der Reife als potentielle Nahrungsquelle für Vögel der Bergregionen. Durch seine Spezialisierung auf magere Böden trägt er zur Stabilisierung von Pflanzengesellschaften bei, die auf nährstoffarme Bedingungen angewiesen sind.
Der Triglav-Pippau wird in den Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akuten schweren Vergiftungsfälle bekannt sind, sollte ein Verzehr von Pflanzenteilen vorsorglich vermieden werden. Eine Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit anderen gelb blühenden Korbblütlern (Asteraceae) wie dem Habichtskraut, weshalb eine genaue Bestimmung vor der Ansiedlung im Garten ratsam ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.04 m
Wähle für den Triglav-Pippau einen sonnigen Standort, der seinen natürlichen Bedingungen im Hochgebirge entspricht.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, darf aber keinesfalls zu Staunässe neigen.
Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) bevorzugt er mageren Boden; verzichte daher konsequent auf Düngung.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Achte darauf, dass er nicht von wüchsigeren Nachbarn verdrängt wird, da er Konkurrenz auf engem Raum schlecht verträgt.
Eine Vermehrung ist über die Aussaat der flugfähigen Samen möglich.
Im Garten ist er pflegeleicht, solange der Boden nährstoffarm bleibt.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) – beide Arten teilen die Vorliebe für durchlässige, kalkreiche Standorte und ergänzen sich in ihrer Wuchsform ideal.
Der Triglav-Pippau (Crepis terglouensis) ist ein Vertreter der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in den alpinen Regionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort bevorzugt kalkhaltigen Schutt und Felsfluren. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet eine Pfahlwurzel aus, mit der sie sich in kargen Böden verankert. Botanisch wird er als Indigen (eine bei uns ursprünglich einheimische Art) eingestuft und ist perfekt an die extremen Witterungsbedingungen der Hochgebirgslagen angepasst.
1 Video zu Triglav-Pippau

4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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