Bild folgtKI-generierte IllustrationBombus monticola Smith, 1849
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Du erkennst die Berg-Hummel an ihrem auffällig langen, dichten Pelz und dem weit nach oben reichenden, leuchtend orangeroten Hinterleib, der sie deutlich von anderen Arten abhebt. In deinem Garten ist sie eine eher seltene, aber willkommene Erscheinung, da sie kühleres Wetter bevorzugt. Es gibt pro Jahr nur einen Fortpflanzungszyklus, den eine einzelne Königin im Alleingang begründet. Im zeitigen Frühjahr ab April besucht sie bevorzugt die Grau-Weide (Salix cinerea) oder die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), um Energie zu tanken. Den Sommer über findest du sie an der Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre) oder dem Zickzack-Klee (Trifolium medium). Ihre Larven werden im Nest mit einer Mischung aus Pollen und Nektar versorgt, die die Arbeiterinnen mühsam herantragen. Die Jungköniginnen überwintern in der Diapause (einer winterlichen Ruhephase) allein in selbst gegrabenen Erdlöchern an geschützten Stellen. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Zwergsträucher wie das Heidekraut (Calluna vulgaris) anpflanzt und auf chemischen Pflanzenschutz verzichtest. Achte darauf, kleine Mulden oder bemooste Stellen im Boden unberührt zu lassen, da diese als potenzielle Nistplätze dienen.
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Die Berg-Hummel ist wie alle heimischen Wildbienen gesetzlich geschützt und ein völlig harmloser Gartenbesucher. Sie ist friedfertig und sticht nur in absoluter Bedrängnis, wenn sie etwa mit der bloßen Hand gedrückt wird. Ein Umsiedeln ist nicht notwendig und zudem ohne Genehmigung nicht erlaubt.
Die Berg-Hummel (Bombus monticola) gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und bevorzugt montane (gebirgige) Regionen oder kühle Moore. Als soziales Insekt bildet sie im Gegensatz zu Solitärbienen kleine Völker. Durch ihre dichte Behaarung ist sie hervorragend an niedrige Temperaturen angepasst und kann bereits fliegen, wenn es für viele andere Bestäuber noch zu kalt ist.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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