Bild folgtKI-generierte IllustrationCrocosmia crocosmiiflora
Auch bekannt als: Crocosmia × crocosmiiflora, Garten-Montbretie
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren leuchtend orange-roten, trichterförmigen Blüten, die in lockeren, leicht überhängenden Ähren (Blütenstände mit ungestielten Einzelblüten) angeordnet sind, lässt sich die Garten-Montbretie (Crocosmia crocosmiiflora) sofort erkennen. Die Pflanze ist ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gärten, da sie als Raupenfutterpflanze für den Eichenspinner (Lasiocampa quercus) dient. Durch ihre späte Blütezeit von Juli bis Oktober bereichert sie das Nahrungsangebot, wenn viele gebietsfremd Stauden bereits verblüht sind. Die schwertförmigen Blätter bilden dichte Horste (büscheliger Wuchs), die am Boden Schutz für kleine Lebewesen bieten. Wenn du eine robuste Art suchst, die ökologischen Nutzen mit hoher Leuchtkraft verbindet, ist diese Wahl genau richtig für dich. So bringst du Farbe und Leben in deinen herbstlichen Garten.
Späte Blütenpracht und wertvolle Futterquelle für den Eichenspinner.
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Die Garten-Montbretie leistet einen gezielten Beitrag zum Artenschutz, da sie nach aktuellen Daten als Raupenfutterpflanze für den Eichenspinner (Lasiocampa quercus) fungiert. Die Raupen dieses markanten Falters finden an den Blättern der Pflanze die notwendige Nahrung für ihre Entwicklung. Da die Blütezeit von Juli bis weit in den Oktober reicht, stellt die Pflanze zudem eine wichtige Ressource im Spätsommer dar. In diesem Zeitraum lässt das Nahrungsangebot vieler heimischer Wildpflanzen bereits nach. Durch ihre dichten Blattbüschel bietet sie zudem ein Mikroklima, das nützlichen Bodenorganismen als Rückzugsort dient. Somit unterstützt du mit dieser Art die biologische Vielfalt in deinem Garten über die reine Optik hinaus.
Bitte beachte, dass die Garten-Montbretie als nicht kindersicher eingestuft wird. Insbesondere der Verzehr der Knollen kann gesundheitliche Probleme verursachen, weshalb Vorsicht bei Kindern und Haustieren geboten ist. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jul – Okt
Pflanzzeit: Setze die Knollen im Frühling (März bis Mai) etwa 10 cm tief in die Erde.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Boden: Achte auf einen gut durchlässigen Boden, um Staunässe (stehendes Wasser an den Wurzeln) zu vermeiden.
Pflanzabstand: Halte etwa 15 cm Abstand zwischen den einzelnen Knollen ein.
Wasserbedarf: In trockenen Sommermonaten solltest du regelmäßig gießen, damit der Boden mäßig feucht bleibt.
Pflege: Schneide die vertrockneten Blätter erst im späten Winter zurück, da sie einen natürlichen Winterschutz für die Knollen bieten.
Vermehrung: Du kannst die Bestände im Frühjahr teilen, wenn der Wuchs zu dicht wird.
Pflanzpartner: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden stellt und das Insektenangebot ergänzt.
Die Garten-Montbretie gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und ist eine Kreuzung zweier südafrikanischer Arten, die in Mitteleuropa weit verbreitet in Gärten zu finden ist. Ein typisches Merkmal sind die unterirdischen Knollen, die als Speicherorgane dienen und den Austrieb im Frühjahr ermöglichen. Ihre Blätter sind schwertförmig (länglich-spitz zulaufend) und stehen straff aufrecht, was der Pflanze eine grazile Gestalt verleiht. Die Blütenstände bilden oft einen charakteristischen Zick-Zack-Wuchs aus. In unseren Breiten bevorzugt sie sonnige, geschützte Lagen, die ihren natürlichen Ursprung in warmen Regionen widerspiegeln.
3 Videos zu Garten-Montbretie



•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →