Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Curculionidae
heimisch Deutschland
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Dieser winzige, zylindrisch geformte Käfer weist eine dunkelbraune bis schwärzliche Färbung auf und besitzt fein behaarte Deckflügel (Flügelhüllen der Käfer). Du wirst ihn aufgrund seiner geringen Größe von oft nur zwei Millimetern meist nur bei genauem Hinsehen entdecken. Als typischer Vertreter der Borkenkäfer lebt er vorwiegend in oder unter der Rinde von Gehölzen. In deinem Garten übernimmt er eine wichtige Rolle als Zersetzer (Organismus, der organisches Material abbaut), indem er zur Humusbildung beiträgt. Die Larven entwickeln sich verborgen im Holzgewebe, wo sie durch ihre Fraßtätigkeit den natürlichen Abbauprozess einleiten. Da er bevorzugt geschwächte Pflanzenteile besiedelt, ist er ein natürlicher Bestandteil des Stoffkreislaufs. Um diesen nützlichen Bewohner zu unterstützen, solltest du etwas Totholz (abgestorbenes Holz) in einer ruhigen Gartenecke belassen. Ein naturnaher Garten ohne chemische Spritzmittel bietet ihm den idealen Lebensraum. Seine Anwesenheit zeigt dir, dass die ökologische Selbstreinigung in deinem grünen Reich funktioniert.
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Dieser Käfer ist für den Menschen vollkommen harmlos, er beißt nicht und ist nicht giftig. Er ist kein klassischer Schädling für gesunde Gartenbestände, da er vorrangig bereits geschwächte Strukturen nutzt. Es sind keine besonderen Schutzmaßnahmen oder Bekämpfungsverfahren erforderlich.
Körper
Körperlänge
0.1767 cm
Gewicht
0.000601 g
Cryphalus piceae gehört zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Sein Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Diese Art lebt spezialisiert in holzreichen Lebensräumen und erreicht eine Körperlänge von lediglich 1,1 bis 1,8 Millimetern. Die Käfer sind an eine verborgene Lebensweise unter der Rinde angepasst.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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