Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Noctuidae
Typisch fuer Cryphia ravula ist die unauffaellige, olivgrau marmorierte Zeichnung der Vorderfluegel, die das Tier auf steinigen Untergruenden fast unsichtbar macht. Du erkennst diesen kleinen Nachtfalter meist nur durch Zufall, wenn er tagsueber an einer Mauer oder einem Baumstamm ruht. Als Vertreter der Eulenfalter (Noctuidae) ist er ein typischer Bewohner naturnaher Gaerten in der Schweiz. Die Raupen dieser Gruppe entwickeln sich oft versteckt, waehrend die erwachsenen Falter (Lepidoptera) nach der Daemmerung aktiv werden. Da in den Daten keine spezifischen Futterpflanzen genannt werden, gilt fuer die Gruppe eine allgemeine Ernaehrungsweise von Nektar bei Faltern und Pflanzensubstanz bei den Larven. Du kannst die Art unterstuetzen, indem du Mauerspalten und raue Oberflaechen im Garten nicht reinigst. Solche Strukturen bieten den Tieren wichtigen Lebensraum und Schutz vor Fressfeinden. Ein chemiefreier Garten ist die beste Voraussetzung fuer das Vorkommen dieser heimischen Art. Es ist faszinierend zu beobachten, wie perfekt sich das Muster der Fluegel an den Untergrund anpasst. Achte bei der Gartenarbeit besonders auf kleine, graue Falter, die flach an Steinen ruhen.
Fuer diese Art liegen in der verwendeten Datenbank derzeit keine spezifischen jahreszeitlichen Daten zu den Flugphasen oder der Eiablage vor.
Dieses Tier ist fuer Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und ein wichtiger Bestandteil der heimischen Artenvielfalt. Es bestehen keine besonderen Verhaltensregeln im Umgang mit dieser unauffaelligen Art.
Cryphia ravula ist taxonomisch den Eulenfaltern (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) zugeordnet. Die Art ist in der Schweiz (Switzerland) heimisch, wobei die Datenbank dort 83 Beobachtungen verzeichnet. Kennzeichnend fuer die Gattung Bryophila ist die geringe Koerpergroesse und eine Fluegelzeichnung, die Flechtenbewuchs imitiert. Die Unterscheidung von aehnlichen Arten der Gattung erfordert oft eine Lupe, um die feinen Querlinien und Makel (charakteristische Fleckenmuster auf den Fluegeln) zu analysieren.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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