Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Chrysomelidae
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Der Johanniskraut-Fallkäfer (Cryptocephalus moraei) ist ein kleiner, etwa drei bis fünf Millimeter langer Käfer mit einer glänzend schwarzen Grundfarbe und auffälligen gelben Flecken an den hinteren Ecken der Deckflügel (den schützenden Vorderflügeln). In deinem Garten bevorzugt er sonnige Standorte mit reichem Wildpflanzenwuchs. Als typischer Blattkäfer (Chrysomelidae) verbringt er viel Zeit auf seinen Wirtspflanzen, zu denen insbesondere das Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum var. latifolium) und die Saat-Esparsette gehören. Dort fressen die erwachsenen Tiere an den Blättern und Blüten. Eine faszinierende ökologische Rolle übernehmen die Larven, die am Boden leben und sich dort in einer schützenden Hülle aus eigenem Kot und Pflanzenteilen entwickeln. Sie ernähren sich von herabgefallenen Pflanzenteilen des Johanniskrauts. Um diesen Käfer zu unterstützen, kannst du im Garten einfach etwas Mut zur Unordnung zeigen und Falllaub (heruntergefallenes Laub) unter den Stauden liegen lassen. Auch das Anpflanzen von Wildkräutern wie der Silber-Goldnessel (Lamium galeobdolon subsp. argentatum) oder der Sal-Weide (Salix caprea) fördert die Anwesenheit dieses kleinen Mitbewohners. Er ist ein friedlicher Gast, der die biologische Vielfalt in deiner grünen Oase bereichert.
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Dieser Käfer ist für den Menschen vollkommen harmlos; er besitzt keinen Stachel und beißt nicht. Er gilt nicht als Schädling, da sein Fraß an Wildstauden die Pflanzen in der Regel nicht schwächt und er im Garten nur selten in großen Gruppen auftritt.
Der Johanniskraut-Fallkäfer gehört zur Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae) in der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und weit verbreitet. Die Tiere erreichen eine Körpergröße von drei bis fünf Millimetern und leben phytophag (pflanzenfressend). Ihre Lebensweise ist eng an offene, sonnige Habitate mit Vorkommen ihrer spezifischen Nahrungspflanzen gebunden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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