Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Cryptodrassus michaeli ist eine kleine Spinne, die vor allem durch ihre flinke Fortbewegung am Erdboden auffällt. Diese Art gehört zur Gruppe der Spinnentiere (Arachnida) und webt keine typischen Netze zum Beutefang. Als aktiver Jäger sucht sie während der Dämmerung und Nacht nach Nahrung, wobei sie sich von kleinen Insekten und anderen Gliederfüßern (Tieren mit einem harten Außenskelett und Gelenkbeinen) ernährt. In der Natur übernimmt sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge, indem sie die Bestände kleinerer Organismen reguliert. Wer diese Tiere in seinem Umfeld fördern möchte, sollte im Garten auf eine naturnahe Gestaltung mit Laubschichten und Totholz achten. Da die Art laut wissenschaftlichen Daten vorwiegend in Spanien vorkommt, ist sie in unseren Gärten in Mitteleuropa bisher nicht heimisch. Ein Verzicht auf chemische Mittel schont die Lebensgrundlage dieser nützlichen Bodenbewohner und fördert die allgemeine Artenvielfalt. Ein strukturreicher Boden mit Versteckmöglichkeiten unter Steinen ist für ihre Lebensweise essenziell. Durch ihr räuberisches Verhalten tragen sie zur Stabilität des kleinen Ökosystems im Garten bei.
Derzeit liegen keine spezifischen Daten zum jahreszeitlichen Zyklus oder zu den Aktivitätsphasen dieser Art vor.
Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich gegenüber größeren Lebewesen scheu. Es sind keine spezifischen gesetzlichen Schutzbestimmungen für diese Art aus den vorliegenden Daten ersichtlich. Ein respektvoller Umgang mit den Tieren schont ihre empfindlichen Körper und unterstützt die natürliche Vielfalt.
Innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) wird die Art der Gattung (Cryptodrassus) zugeordnet. Ihre Verbreitung beschränkt sich nach derzeitigem Forschungsstand des World Spider Catalog (WSC v26) auf Spanien. Die Tiere leben vorzugsweise in Bodennähe und sind an warme klimatische Bedingungen angepasst. Als räuberische Spinnenart sind sie ein funktioneller Teil der lokalen Fauna (Tierwelt) ihrer südeuropäischen Herkunftsgebiete.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →