Bild folgtKI-generierte IllustrationCucullia gnaphalii
Auch bekannt als: Goldruten-Mönch
An seiner beachtlichen Größe lässt sich Cucullia gnaphalii sofort erkennen. Dieser Eulenfalter wiegt etwa 0,055 Gramm und gehört damit zu den stattlicheren Erscheinungen in Deinem Garten. Du kannst ihn in den Monaten April bis September beobachten, da er kühle Temperaturnischen bevorzugt. Er lebt oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert), was ihn sehr abhängig von einer intakten Umgebung macht. In der Schweiz ist die Art eine große Seltenheit; dort wurden zwischen 1979 und 2004 lediglich 18 Beobachtungen dokumentiert. Den Winter verbringt das Tier als Puppe (Ruhestadium zwischen Raupe und Falter) im Schutz der Erde oder im Falllaub. Um diesen seltenen Gast zu fördern, solltest Du Deinen Garten naturnah gestalten und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten. Lass am besten im Herbst das Laub liegen und grabe Beete nicht um, damit die im Boden ruhenden Puppen ungestört bleiben. Heimische Wildpflanzen sind für solche Spezialisten überlebenswichtig, da sie als Nahrungsgrundlage dienen. Als heimischer Schmetterling ist er ein stiller, aber wertvoller Baustein für unser ökologisches Gleichgewicht.
Völlig harmlos und ein äußerst seltener, schützenswerter Gartenbesucher. Das Tier besitzt weder Stachel noch Beißwerkzeuge und sollte aufgrund seiner Seltenheit keinesfalls gestört werden.
Cucullia gnaphalii ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Art ist in der Schweiz heimisch, tritt dort jedoch mit nur 18 dokumentierten Funden über mehrere Jahrzehnte hinweg äußerst selten auf. Sie besetzt bevorzugt kühle Temperaturnischen und lebt oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert). Mit einer Körpermasse von etwa 0,055 Gramm gehört dieser Falter zu den größeren Vertretern seiner Gattung.
Körpergröße
large
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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