Bild folgtKI-generierte IllustrationCuphea llavea
Auch bekannt als: Cuphea llavea
Du erkennst die Fledermausblume (Cuphea llavea) sofort an ihren skurrilen, rot-violetten Blüten, die mit zwei großen Blütenblättern tatsächlich an das Gesicht einer Fledermaus erinnern. Als verholzender Kleinstrauch bringt sie eine außergewöhnliche Struktur in deinen Garten. Da sie ursprünglich aus wärmeren Regionen stammt, dient sie bei uns vor allem als wertvolle Nektarquelle für langrüsselige Insekten, wenn andere Pflanzen im Hochsommer bereits schwächeln. Besonders für Naturbeobachter ist sie ein echter Glanzpunkt. Probier es einfach mal aus, sie ist pflegeleichter, als ihr exotisches Aussehen vermuten lässt, und bereichert die Artenvielfalt auf Terrasse und Beet. Sprich mich gerne an, wenn du Hilfe beim ersten Pflanzen brauchst.
Skurrile Blütenpracht: Ein Kleinstrauch, der mit exotischem Charme Nektar spendet.
Nach aktuellen Beobachtungen profitieren vor allem langrüsselige Bestäuber von dem Nektarangebot der röhrenförmigen Blüten. Da die Pflanze als Strauch verholzt, bietet sie eine stabile Struktur im Gartenraum. Ihre leichten Samen ermöglichen eine Ausbreitung durch Wind, was in ihrer natürlichen Umgebung die Besiedlung neuer Standorte begünstigt. Obwohl spezifische Daten zu hiesigen Raupen fehlen, dient sie als wertvolle Ergänzung im blütenarmen Spätsommer. Sie schließt Nischen im Nahrungsangebot für Generalisten unter den Insekten, die auf ein kontinuierliches Nektarangebot angewiesen sind. So trägst du zur Stabilität deines kleinen Ökosystems bei.
Die Fledermausblume ist ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Alle Pflanzenteile sollten von Kindern und Haustieren ferngehalten werden. Bei Verdacht auf Verzehr oder Vergiftungserscheinungen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne.
Boden: Der Boden sollte durchlässig und eher mager sein, um Staunässe (Wasserstau an den Wurzeln) zu vermeiden.
Pflanzzeit: Ab April im Haus vorziehen oder nach den letzten Frösten im Mai direkt ins Freie setzen.
Pflanzabstand: Halte etwa 30 cm Platz zur nächsten Pflanze, damit sie sich buschig entwickeln kann.
Gießen: Regelmäßig wässern, aber die Erdoberfläche zwischenzeitlich abtrocknen lassen.
Pflege: Da sie verholzt, kann im Frühjahr ein leichter Formschnitt erfolgen, um den Neuaustrieb anzuregen.
Überwinterung: Frostfrei bei etwa 10 Grad Celsius an einem hellen Ort im Haus.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie hat ähnliche Standortansprüche und bietet einen schönen Kontrast zu den markanten Blüten der Cuphea.
Die Fledermausblume gehört zur Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae) und ist damit eine Verwandte unseres heimischen Blutweiderichs. In ihrer Heimat Mexiko wächst sie in trockenen, warmen Gebirgsregionen, was ihre Vorliebe für sonnige Standorte erklärt. Morphologisch (die äußere Gestalt betreffend) zeichnet sie sich als verholzter Strauch mit breitblättrigem Laub aus. Eine Besonderheit ist das geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 2,048 mg, was die Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. In unseren Breiten wird sie meist als einjährige Zierpflanze oder im Kübel kultiviert, da sie die hiesigen Winter im Freiland nicht übersteht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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