Bild folgtKI-generierte IllustrationCupressus sempervirens
Auch bekannt als: Echte Zypresse, Mittelmeer-Zypresse, Italienische Zypresse, Trauer-Zypresse, Säulenzypresse, Trauerzypresse
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist die Mittelmeer-Zypresse (Cupressus sempervirens) durch ihre straff aufrechte, säulenförmige Wuchsform und das dunkelgrüne, schuppenförmige Laub. In deinem Naturgarten bietet sie wertvolle ökologische Nischen, besonders für spezialisierte Nachtfalterlarven. So findet die Raupe des Nadelgehölz-Blütenspanners (Eupithecia pusillata) hier ihre Lebensgrundlage. Auch der Sägezahnfühler-Nadelholzspanner (Thera obeliscata) nutzt das Gehölz als wichtige Futterquelle. Mit diesem Baum setzt du einen vertikalen Akzent und förderst gleichzeitig die heimische Artenvielfalt. Du tust damit genau das Richtige für ein stabiles Ökosystem im Garten.
Heimische Kinderstube: Die grüne Säule, die sechs Falterarten ein Zuhause gibt.
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Nach aktuellen Daten ist dieses Gehölz eine unverzichtbare Raupenfutterpflanze für spezialisierte Falter. Dazu gehören unter anderem der Doppelzahnspanner (Odontopera bidentata) und der Hülsenbusch-Blütenspanner (Eupithecia intricata). Auch die Veränderliche Rindeneule (Caradrina clavipalpis) und Leautiers Rindeneule (Lithophane leautieri) sind auf das dichte Grün angewiesen. Im Winter bieten die immergrünen Zweige einen essenziellen Rückzugsort für Vögel vor Prädatoren (Fressfeinden). Die Samen in den Zapfen dienen zudem als Nahrung für Vögel, wenn andere Quellen bereits erschöpft sind. So fördert die Zypresse die Vernetzung lokaler Insektenpopulationen.
Die Pflanze ist nicht kindersicher, da ihre Bestandteile ätherische Öle enthalten, die bei Hautkontakt oder Verzehr Reizungen verursachen können. Es besteht eine geringe Verwechslungsgefahr mit der giftigen Eibe (Taxus baccata), die jedoch weiche Nadeln und rote Becherfrüchte besitzt. Achte darauf, dass Kinder die harten Zapfen nicht in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Schuppenförmig
Pflanzenhöhe
31.58 m
Wähle einen vollsonnigen und windgeschützten Standort in deinem Garten.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher trocken sein, da Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich) die Wurzeln schädigen kann.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Pflanzen darauf, dass der Boden offen, also frostfrei und bearbeitbar ist.
In den ersten zwei Standjahren solltest du bei längerer Trockenheit mäßig gießen, danach ist der Baum sehr autark.
Ein Rückschnitt ist für die Erhaltung der Säulenform meist nicht erforderlich, kann aber im Frühsommer erfolgen.
Die Vermehrung gelingt am besten durch Stecklinge, die im Spätsommer geschnitten werden.
Düngung ist in normalem Gartenboden nicht notwendig, da die Art an karge Verhältnisse angepasst ist.
Gute Partnerin: Das Gelbe Sonnenröschen (Helianthemum nummularium) – beide teilen die Vorliebe für trockene, kalkhaltige Standorte und ergänzen sich optisch wie ökologisch.
Die Mittelmeer-Zypresse gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) und wird laut aktuellen Daten in Österreich als heimisch geführt. Sie besiedelt bevorzugt warme, trockene Standorte und ist hervorragend an Wassermangel angepasst. Morphologisch zeichnet sie sich durch winzige, dachziegelartig angeordnete Schuppenblätter aus, die die Zweige vollständig bedecken. Die kugeligen, verholzten Zapfen sind ein typisches Merkmal dieser Koniferengattung. Ihr Wuchs ist meist streng säulenförmig, was sie in der Landschaft weithin sichtbar macht.
9 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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