Bild folgtKI-generierte IllustrationCuscuta australis
Auch bekannt als: Cuscuta australis
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer die Australische Seide (Cuscuta australis) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren fadenförmigen, gelblichen Trieben, die sich wie feine Gespinste um benachbarte Pflanzen winden, ist sie eine höchst ungewöhnliche Erscheinung. Für Deinen Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie als wichtige Nahrungsquelle für seltene Falter wie den Persischen Würfelfalter (Spialia phlomidis) oder den Afrikanischen Monarchen (Danaus chrysippus) dient. In Deutschland und Österreich ist sie heimisch und bringt eine ganz eigene, wilde Dynamik in feuchte Gartenbereiche. Wenn Du ein Herz für Spezialisten hast, ist diese Art genau das Richtige für Deinen Garten.
Spezialisierte Schönheit: Ein Magnet für den seltenen Afrikanischen Monarchen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Australische Seide eine wertvolle Ressource für Schmetterlinge. Besonders der Persische Würfelfalter (Spialia phlomidis) und der Afrikanische Monarch (Danaus chrysippus) nutzen diese Art. Durch die Verbindung mit AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze, eine Form der Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ist sie tief im ökologischen Gefüge des Bodens verankert. In Deinem Garten trägt sie dazu bei, seltene Insektenarten zu fördern, die auf solche spezialisierten Pflanzen angewiesen sind. Sie bereichert die Biodiversität an feuchten Standorten durch ihre einzigartige Nischenbesetzung.
Bitte beachte, dass die Australische Seide als nicht kindersicher eingestuft wird. Falls kleine Kinder oder Haustiere in Deinem Garten spielen, solltest Du dies bei der Standortwahl berücksichtigen und die Pflanze gegebenenfalls in weniger zugängliche Bereiche setzen. Ein vorsichtiger Umgang ist hier ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.35 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze Lichtzahl 7 (Sonne) benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte unbedingt kalkhaltig / basisch (Reaktion 8) sein; eine leichte Kalkgabe kann hier helfen.
Feuchtigkeit: Die Pflanze braucht es nass (Feuchte 7). Ein Platz am Teichrand oder in einer feuchten Senke ist ideal.
Pflanzzeit: Setze sie im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Mit 0,35 m bleibt sie eher niedrig und fügt sich gut in die Ufervegetation ein.
Pflege: Da sie nicht verholzt, ist kein Rückschnitt erforderlich; lass sie ihren natürlichen Zyklus vollenden.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch Selbstaussaat für ihren Fortbestand am passenden Standort.
Pflanzpartner: Die Bach-Minze (Mentha aquatica) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen feuchten und kalkreichen Bedingungen schätzt.
Die Australische Seide gehört zur Familie der Windengewächse (Convolvulaceae) und zur Gattung Seide (Cuscuta). In unserer Region kommt sie natürlicherweise in feuchten, sonnigen Lebensräumen vor, die einen kalkhaltigen Untergrund aufweisen. Es handelt sich um eine nicht verholzte, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von exakt 0,35 m erreicht. Durch ihre spezielle Lebensweise ohne feste Wurzeln im Boden ist sie eng auf ihre Umgebung angewiesen, was sie ökologisch hochspannend macht.
2 Videos zu Australische Seide


•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →