Bild folgtKI-generierte IllustrationCyclamen hederifolium
Auch bekannt als: Cyclamen hederifolium, Efeublättriges Alpenveilchen
Mit ihren efeuartig gezeichneten Blättern und den zartrosa, zurückgeschlagenen Blütenblättern fällt das Efeu-blättrige Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium) sofort auf. Da es erst spät im Jahr Farbe in den Garten bringt, ist es ein wertvoller Bestandteil einer naturnahen Bepflanzung unter Gehölzen. Während viele andere Arten bereits verblüht sind, bietet es von August bis November eine wichtige Nahrungsquelle für spät fliegende Insekten. Wer diese Pflanze einmal in seinem Garten angesiedelt hat, wird sich jedes Jahr über die herbstlichen Farbtupfer freuen. Wenn du einen schattigen Platz unter alten Bäumen hast, ist das Alpenveilchen genau die richtige Wahl für dich.
Später Blütenzauber: Wenn der Garten schlafen geht, fängt sie erst an.
Die ökologische Bedeutung liegt vor allem in der späten Blütezeit von August bis November. In diesem Zeitraum finden viele Insekten nur noch wenig Nahrung in der Landschaft. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist festzuhalten, dass das Alpenveilchen generell das Angebot an Nektar und Pollen im Spätherbst ergänzt. Nach der Blüte rollen sich die Fruchtstiele spiralförmig zum Boden. Die Samen besitzen ein nährstoffreiches Anhängsel, das Ameisen anlockt, welche die Samen verschleppen und so für die Ausbreitung im Garten sorgen.
Bitte beachte, dass das Efeu-blättrige Alpenveilchen in allen Teilen, besonders in der Knolle, giftig ist. Für einen Haushalt mit kleinen Kindern oder Haustieren ist die Pflanze daher nicht als kindersicher einzustufen. Trage beim Einpflanzen am besten Handschuhe. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Aug – Nov
Standort: Wähle einen halbschattigen bis schattigen Platz, idealerweise unter sommergrünen Laubgehölzen.
Boden: Der Boden sollte durchlässig, humusreich (reich an zersetztem Laub) und nicht zu trocken sein.
Pflanzzeit Herbst: Setze die Knollen von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflanztiefe: Die Knollen etwa 5 bis 10 Zentimeter tief eingraben, die glatte Seite gehört nach unten.
Pflanzabstand: Halte etwa 15 bis 20 Zentimeter Abstand zwischen den Knollen ein.
Bodenvorbereitung: Bei schweren Böden eine Drainage (Filterschicht aus Kies oder Sand) einbauen, um Staunässe zu vermeiden.
Pflege: Das Laub im Frühjahr unbedingt stehen lassen, bis es von selbst einzieht, damit die Knolle Kraft sammeln kann.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch Selbstaussaat, oft unterstützt durch Ameisen.
Gute Partnerin: Die Haselwurz (Asarum europaeum) – sie hat ähnliche Standortansprüche im Schatten und ergänzt das Alpenveilchen optisch durch ihr glänzendes Laub.
Das Efeu-blättrige Alpenveilchen gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Es ist ein Geophyt (Pflanze, die ungünstige Zeiten in unterirdischen Speicherorganen überdauert) und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber in unseren Breiten sehr winterhart. Typischerweise besiedelt es lichte Wälder und Gebüsche. Eine Besonderheit ist der Wuchs: Die Knolle ist eine Scheibenknolle, die mit den Jahren einen beachtlichen Durchmesser erreichen kann. Die markante Blattzeichnung variiert von Pflanze zu Pflanze, was jedes Exemplar zu einem Unikat macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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