Bild folgtKI-generierte IllustrationCymbopogon citratus
Auch bekannt als: Cymbopogon citratus, Zitronengras
Mit ihren langen, überhängenden Halmen und dem unverwechselbaren Zitronenaroma, das beim Zerreiben der Blätter frei wird, fällt das Zitronengras (Cymbopogon citratus) sofort auf. Auch wenn dieses Gras ursprünglich aus den Tropen stammt, bereichert es unsere Gärten als aromatische Nutzpflanze und Strukturgeber in sonnigen Beeten oder Kübeln. Da es in Mitteleuropa nicht gebietsfremd ist, liegen nach aktuellen Bestäubungsdaten keine spezifischen Beziehungen zu gebietsfremd Wildbienen oder Schmetterlingen vor. Dennoch bietet die dichte Wuchsform im Sommer Schutz für diverse Kleinstlebewesen. Wenn du ein Liebhaber der naturnahen Küche bist, ist dieses Gras eine wunderbare Ergänzung für deinen sonnigen Terrassenplatz.
Frisches Zitronenaroma und exotische Struktur für deinen sonnigsten Gartenplatz.
Da das Zitronengras (Cymbopogon citratus) eine exotische Art ist, hat es keine natürliche Co-Evolution (gemeinsame Entwicklung) mit unserer heimischen Fauna durchlaufen. Nach aktuellen Daten gibt es keine spezifischen Bestäuber oder Raupen, wie etwa die des Schwalbenschwanzes (Papilio machaon), die auf diese Pflanze angewiesen sind. In ökologischer Hinsicht dient es im Garten primär als Strukturpflanze. Seine dichten Halme bieten im Sommer ein geschütztes Mikroklima für Spinnen und kleine Laufkäfer. Da die Pflanze bei uns nicht zur Samenreife gelangt, spielt sie als winterliche Nahrungsquelle für Vögel keine Rolle.
Zitronengras ist nicht als kindersicher eingestuft. Die Blattränder sind sehr scharfkantig und können bei unvorsichtiger Berührung oder beim Spielen leicht zu schmerzhaften Schnittwunden an den Händen führen. Platziere das Gras daher am besten außerhalb der direkten Reichweite von kleinen Kindern.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, mindestens 6 Stunden direkte Sonne sind für ein gesundes Wachstum nötig.
Der Boden sollte durchlässig und nährstoffreich sein, um Staunässe (Anstauung von Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Pflanzzeit Frühling: Setze das Gras erst ab Ende Mai nach den Eisheiligen ins Freie.
Bei Kübelpflanzung ist eine Abzugsschicht aus Kies oder Tonscherben am Gefäßboden unerlässlich.
Pflege: Gieße das Gras regelmäßig, die Erde sollte gleichmäßig feucht, aber niemals klatschnass sein.
Überwinterung: Hole die Pflanze vor dem ersten Frost ins Haus und lagere sie hell bei etwa 10 bis 15 Grad Celsius.
Vermehrung: Du kannst große Horste (Pflanzenbüschel) im Frühjahr vorsichtig teilen.
Rückschnitt: Kürze die vertrockneten Blätter erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb ein.
Gute Partnerin: Der Wilde Thymian (Thymus pulegioides) – beide schätzen sonnig-heiße Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Zitronengras (Cymbopogon citratus) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in den tropischen Zonen Südostasiens, weshalb es in unseren Breiten keinen Frost verträgt. Morphologisch zeichnet es sich durch einen horstartigen (in dichten Büscheln wachsenden) Wuchs aus. Die Blätter sind schmal, linealisch und besitzen die für die Gattung typischen ätherischen Öle. In unseren Gärten findet man es fast ausschließlich in Kultur, da es ohne menschliche Hilfe im Winter nicht überleben würde.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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