Bild folgtKI-generierte IllustrationCynara cardunculus
Auch bekannt als: Wilde Artischocke
8
Arten
interagieren
15
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist die Wilde Artischocke durch ihre silbrig-grauen, tief eingeschnittenen Blätter und die großen, violetten Blütenköpfe. Mit einer Wuchshöhe von 0.8 m bringt diese krautige Pflanze eine beeindruckende Struktur in deinen Garten. Besonders für den Distelfalter (Vanessa cardui) ist sie als Raupenfutterpflanze von entscheidender Bedeutung für den Fortbestand. In deinem Naturgarten schaffst du mit ihr eine wertvolle Kinderstube für diesen wandernden Schmetterling. Wenn du sonnige Plätze hast, ist diese Art eine wunderbare Wahl für dich.
Überlebenswichtige Kinderstube für den Distelfalter auf kompakten 0,8 Metern.
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Die ökologische Rolle der Wilden Artischocke ist eng mit spezialisierten Insekten verknüpft. Nach aktuellen Bestäubungsdaten dient sie als essenzielle Raupenfutterpflanze für den Distelfalter (Vanessa cardui), dessen Nachkommen an den kräftigen Blättern fressen. Mit einem Diasporengewicht von 28,4877 mg sind die Samen eine nahrhafte Energiequelle, die aufgrund ihres Gewichts meist in Nestnähe verbleiben oder durch Tiere verschleppt werden. Da die Blütezeit laut Datenlage bereits im April liegt, bietet sie ein sehr frühes Angebot für Nektarsucher in warmen Lagen. Im Winter dienen die stehengelassenen Stängel vielen Insekten als frostfreies Quartier.
Die Wilde Artischocke wird als nicht kindersicher eingestuft, da die kräftigen Blattstrukturen und stacheligen Blütenhüllen zu mechanischen Reizungen führen können. Es ist ratsam, sie im Garten außerhalb der direkten Spielbereiche von Kindern zu pflanzen. Es handelt sich jedoch um keine Giftpflanze im klassischen Sinne.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.8 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung.
Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und gut durchlässig sein.
Die ideale Pflanzzeit liegt im April, sobald keine Dauerfröste mehr zu erwarten sind.
Achte auf einen Pflanzabstand von etwa 60 bis 80 cm, damit sich die breiten Blätter entfalten können.
Gieße junge Pflanzen regelmäßig, bis die Pfahlwurzel tief genug reicht.
Da sie nicht verholzt, zieht sie sich im Winter ein; schneide die Reste erst im Vorfrühling zurück.
Eine Vermehrung erfolgt meist über die schweren Samen, die in der Nähe der Mutterpflanze keimen.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Standorte und ergänzt die Wild-Artischocke ökologisch perfekt.
Die Wilde Artischocke (Cynara cardunculus) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine ausdauernde, krautige Pflanze (nicht verholzend). In Mitteleuropa findet man sie vor allem an xerothermen Standorten (trockene, warme Plätze), oft in der Nähe von Weinbergen oder in geschützten Gärten. Sie erreicht eine fest definierte Wuchshöhe von 0.8 m und bildet schwere Samen aus. Diese Diasporen (Ausbreitungseinheiten) wiegen etwa 28,49 mg, was zu einer Kurzdistanz-Ausbreitung führt, oft unterstützt durch bodenbewohnende Tiere.
7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →