Bild folgtKI-generierte IllustrationDactylorhiza incarnata x maculata
An ihrem dichten, violett-rosa Blütenstand lässt sich diese Naturhybride (Dactylorhiza incarnata x maculata) sofort erkennen. Du hast hier ein echtes Juwel im Garten, das die Eleganz zweier gebietsfremd Orchideenarten in sich vereint. Da sie als krautige Pflanze wächst und eine kompakte Größe behält, passt sie wunderbar in feuchte Gartenbereiche oder an Teichränder. Auch wenn für diese Kreuzung keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, ist sie als Orchidee ein wertvoller Bestandteil für die botanische Vielfalt. Sie zeigt dir an, dass dein Boden gesund und das Kleinklima in Waage ist. Wenn du sie einmal beim Blühen beobachtet hast, wirst du sie in deinem Garten nicht mehr missen wollen.
Kleine Kostbarkeit: Die 22 cm hohe Naturorchidee für deine Feuchtwiese.
Diese Orchidee bereichert deinen Garten vor allem durch ihre strukturelle Vielfalt als krautige Pflanze. Da sie nicht verholzt, fügt sie sich im Herbst vollständig in den natürlichen Stoffkreislauf (den Prozess von Werden und Vergehen) ein. Obwohl für diese spezielle Hybride keine konkreten Daten zu Bestäubern in unserer Datenbank vorliegen, dienen Orchideen im Allgemeinen als wichtige Anlaufstellen für die Insektenwelt. Die vertrockneten Blütenstände im Winter können zudem winzigen Lebewesen als Schutzraum dienen. Indem du diese Art pflegst, förderst du die botanische Diversität in deiner Region. Es ist ein wertvoller Beitrag zum Erhalt unserer spezialisierten heimischen Flora.
Bitte beachte, dass diese Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akute Giftigkeit für den normalen Gartenalltag bekannt ist, sollten keine Pflanzenteile verzehrt werden. Ein Standort abseits direkter Spielflächen ist daher ratsam.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.22 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise mit mindestens 6 Stunden direktem Sonnenlicht.
Boden: Das Substrat muss dauerhaft feucht sein, weshalb sich ein Platz am Teichrand oder in einer Sumpfzone anbietet.
Nährstoffe: Halte den Boden mager (nährstoffarm), da Orchideen empfindlich auf Dünger reagieren.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Bodenvorbereitung: Sorge für eine gute Durchlüftung des Bodens, indem du bei schweren Böden etwas Sand einarbeitest.
Pflanzabstand: Halte etwa 20 cm Abstand zu Nachbarpflanzen, damit die 0,22 m hohe Orchidee nicht untergeht.
Pflege: Schneide die Pflanze im Herbst erst zurück, wenn die Blätter und Stängel vollständig braun und eingetrocknet sind.
Gute Partnerin: Die Kuckuckslichtnelke (Lychnis flos-cuculi) – sie liebt ebenfalls feuchte Standorte und ergänzt die Orchidee farblich hervorragend.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Orchideen (Orchidaceae) und ist eine natürliche Kreuzung innerhalb der Gattung der Fingerwurzen (Dactylorhiza). In Mitteleuropa findet man sie dort, wo die Lebensräume der Elternarten – feuchte Niedermoore (vom Grundwasser gespeiste Moore) und Sumpfwiesen – aufeinandertreffen. Charakteristisch ist der krautige Wuchs (nicht verholzend) mit einer exakten Wuchshöhe von 0,22 m. Die Blätter sind breitblättrig und weisen oft die typische dunkle Fleckung auf, die sie von vielen anderen Wiesenpflanzen unterscheidet. Als Hybridpflanze zeigt sie oft eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an ihren Standort.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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