Bild folgtKI-generierte IllustrationDelphinapterus leucas
Auch bekannt als: Beluga, Belugawal, Weissfisch, Weisswal, Weißwal, Weißwal, Beluga
Unverwechselbar macht den Beluga (Delphinapterus leucas) seine reinweiße Färbung und das Fehlen einer Rückenflosse, was ihm das Schwimmen unter Eismassen erleichtert. Du erkennst diesen Meeressäuger zudem an seiner bulligen Stirn, die er zur Orientierung nutzt. In seinem nassen Lebensraum, der vor allem Küsten und Flussmündungen umfasst, jagt er als geschickter Räuber. Dabei nutzt er sein Echolot, also die Aussendung von Schallwellen zur Ortung von Hindernissen und Nahrung, um sich unter Wasser zurechtzufinden. Oft erfolgt die Suche koordiniert in der Gruppe, was als Schwarmjagd bezeichnet wird. Durch seine Fähigkeit zu langen Tauchgängen erschließt er sich Nahrungsgründe in verschiedenen Meerestiefen. Da er ganzjährig aktiv ist, also keine Winterruhe hält, wandert er je nach Eisvorkommen durch die Meere. In Deutschland kannst du ihn mit viel Glück an den Nord- oder Ostseeküsten beobachten. Als Gartenbesitzer an der Küste trägst du zum Schutz bei, indem du auf die Sauberkeit der Zuflüsse achtest, da dieser Meeressäuger auf schadstofffreie Gewässer angewiesen ist. Sein Schutzstatus ist hoch, da er eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Beständen in seinem Ökosystem einnimmt.
Der Beluga ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) streng geschützt. Bei einer seltenen Begegnung an der Küste solltest du unbedingt großen Abstand halten, um das Tier nicht zu bedrängen, da es den Kontakt zu Menschen meidet. Eine Verwechslungsgefahr besteht aufgrund der markanten weißen Farbe kaum.
Körper
Körperlänge
442.4915 cm
Gewicht
1380000 g
Max. Lebensalter
40 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1.02, 0.33× pro Jahr
Tragezeit
409.05984 Tage
Geschlechtsreife
~4.7 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Beluga (Delphinapterus leucas) gehört zur Familie der Gründelwale (Monodontidae) innerhalb der Gruppe der Meeressäuger. In der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz tritt er nur als seltener Irrgast in den Küstengewässern auf, da sein Hauptlebensraum in arktischen Meeren liegt. Als hochspezialisierter Räuber ist er eng an das Leben im Salzwasser und brackigen, also leicht salzhaltigen, Flussmündungen angepasst. Von ähnlichen Arten unterscheidet er sich deutlich durch seine reinweiße Haut im Erwachsenenalter und den ungewöhnlich beweglichen Nacken.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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