Bild folgtKI-generierte IllustrationDemetrias atricapillus
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Der Schwarzköpfige Scheunenkäfer (Demetrias atricapillus) zeichnet sich durch seinen markanten schwarzen Kopf, einen rötlich-gelben Halsschild (der Bereich zwischen Kopf und Flügeldecken) und die ebenfalls hellen, am Ende gerade abgeschnittenen Flügeldecken aus. In Deinem Garten findest Du diesen flinken Jäger meist in der Krautschicht (der Ebene der niedrigen Pflanzen), wo er geschickt an Halmen emporsteigt. Als Laufkäfer (Carabidae) gehört er zu den nützlichen Raubtieren, die Jagd auf Blattläuse und andere kleine wirbellose Tiere machen. Seine Larven entwickeln sich versteckt im Boden oder in der Streuschicht aus abgefallenem Laub, wo sie ebenfalls räuberisch (andere Tiere fressend) leben. Du kannst diesen nützlichen Gartenhelfer unterstützen, indem Du Laubhaufen und Totholz (abgestorbenes Holz) als Überwinterungsquartiere und Lebensraum liegen lässt. Er besucht in der heimischen Natur Pflanzen wie den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens), den Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum officinale), den Betäubenden Kälberkropf (Chaerophyllum temulum) und die Laubholz-Mistel (Viscum album). Eine naturnahe Gestaltung mit diesen heimischen Wildkräutern bietet ihm eine ideale Jagdbasis. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sicherst Du sein Überleben in Deinem Ökosystem. Da er fliegen kann, besiedelt er neue Gartenbereiche oft sehr schnell von selbst.
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Ab April erscheinen die ersten adulten (erwachsenen) Käfer aus ihren Winterquartieren im Boden oder unter Rindenstücken. Sie sind den Frühling über aktiv auf der Jagd und zur Fortpflanzung in der Vegetation unterwegs. Die Larvenentwicklung findet in den folgenden Monaten geschützt in der obersten Bodenschicht oder im Falllaub statt. Die nächste Generation bereitet sich gegen Ende des Jahres auf die Überwinterung in geschützten Strukturen vor.
Der Schwarzköpfige Scheunenkäfer ist für den Menschen vollkommen harmlos und kann weder beißen noch stechen. Im Garten ist er ein gern gesehener Gast, da er als Nützling zur natürlichen Regulation von Blattläusen beiträgt. Besondere Schutzmaßnahmen nach dem Gesetz bestehen für diese Art nicht.
Dieser Käfer gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien weit verbreitet und gilt als heimisch. Mit einer Körperlänge von etwa 5 bis 6 Millimetern ist er ein eher kleiner, aber aufgrund seiner Färbung gut erkennbarer Vertreter seiner Gattung. Er bevorzugt offene bis halbschattige Lebensräume mit ausreichend hoher Vegetation und ist für seine kletternde Lebensweise bekannt.
4 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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