Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Noctuidae
Unverwechselbar ist die Art (Diachrysia tutti) an den markanten, metallisch glänzenden Goldfeldern auf den Vorderflügeln, die im Licht fast wie flüssiges Metall wirken. Dieser Nachtfalter (Lepidoptera) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae), was du an seinem eher kräftigen Körperbau erkennst. Du wirst im Garten zwei völlig verschiedene Lebensstadien beobachten: die Raupe und den später fliegenden Falter. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen dokumentiert sind, ernähren sich die Raupen generalistisch (nicht auf eine Pflanzenart festgelegt) von verschiedenen krautigen Pflanzen. Die erwachsenen Falter suchen hingegen Blüten auf, um dort mit ihrem Saugrüssel Nektar als Energiequelle aufzunehmen. In deinem Garten ist das Tier ein nützlicher Gast, da es als Bestäuber fungiert. Besondere Schutzmaßnahmen musst du nicht ergreifen, außer den Verzicht auf Insektizide (giftige Mittel zur Insektenbekämpfung). Ein naturnaher Garten mit heimischen Wildpflanzen bietet der Art ausreichend Lebensraum. Da die Tiere nachtaktiv (während der Nacht lebend) sind, bekommst du sie tagsüber nur selten zu Gesicht, wenn sie gut getarnt an Pflanzen ruhen.
Dieser Schmetterling ist für dich, deine Haustiere und deine Gartenpflanzen vollkommen harmlos. Es handelt sich nicht um einen Schädling, sondern um einen nützlichen Bestäuber. Da die Art in der Schweiz dokumentiert ist, gilt sie als erhaltenswerter Teil der heimischen Natur.
Die Art (Diachrysia tutti) gehört zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) und wird innerhalb der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) geführt. In der Schweiz ist sie heimisch und durch Funddaten belegt. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist die Flügelspannweite von etwa 30 bis 40 Millimetern sowie die charakteristische Goldzeichnung der Vorderflügel. Von sehr ähnlichen Arten lässt sie sich oft nur durch fachmännische Untersuchungen unterscheiden. Die Lebensweise ist typisch für Nachtfalter, wobei die Larvenentwicklung an verschiedenen bodennahen Pflanzen stattfindet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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