Bild folgtKI-generierte IllustrationDianthus arenarius subsp. arenarius
An ihren tief geschlitzten, weißen Blüten, die fast wie feine Federn wirken, lässt sich die Sand-Nelke (Dianthus arenarius subsp. arenarius) sofort erkennen. Diese zierliche Pflanze ist eine spezialisierte Bewohnerin karger Standorte und bereichert deinen Garten durch ihre außergewöhnliche, filigrane Optik. Da sie in Deutschland heimisch ist, passt sie perfekt in naturnahe Pflanzungen auf sandigem Untergrund. Durch ihr leichtes Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,5614 mg sorgt sie mithilfe des Windes selbst für ihre Ausbreitung im Garten. Wenn du eine sonnige, trockene Ecke mit nährstoffarmem Boden hast, wird sie sich bei dir sehr wohlfühlen.
Filigrane Schönheit für sandige Plätze: Die 28 cm kleine Überlebenskünstlerin.
Nach aktuellen Daten zur Samenausbreitung nutzt die Sand-Nelke den Wind für ihre Fernausbreitung, was durch das geringe Gewicht der Diasporen (Ausbreitungseinheiten) von nur 0,5614 mg ermöglicht wird. Als heimische Art ist sie fest in das regionale Ökosystem integriert. Da keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in der Besiedlung von extremen Sandstandorten. Sie trägt dort zur Stabilisierung des Bodens bei, ohne andere Arten zu verdrängen. Als krautige Pflanze bietet sie zudem eine bodennahe Struktur in ansonsten kargen Vegetationslücken.
Bitte beachte, dass die Sand-Nelke (Dianthus arenarius subsp. arenarius) laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Sie sollte daher im Garten so platziert werden, dass Kinder nicht direkt mit ihr spielen oder Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.28 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz auf sehr durchlässigem, sandigem Untergrund.
Halte dich bei der Beetplanung an die Wuchshöhe von 0,28 m, damit die Pflanze nicht von größeren Nachbarn bedrängt wird.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Da sie nährstoffarme Verhältnisse liebt, darfst du sie auf keinen Fall düngen.
Vermeide Staunässe unbedingt, da die Wurzeln in feuchtem Boden schnell Schaden nehmen.
Da die Pflanze nicht verholzt, ist kein starker Rückschnitt erforderlich; entferne lediglich Verblühtes, falls keine Selbstaussaat gewünscht ist.
Achte darauf, dass der Boden um die Pflanze herum nicht zu stark zuwächst, da sie Licht am Boden benötigt.
Gute Partnerin: Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium) – sie teilt die Vorliebe für extrem magere Sandböden und ergänzt die Nelke ökologisch perfekt.
Die Sand-Nelke gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist als krautige Pflanze in Deutschland beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum sind Sandmagerrasen (nährstoffarme, sandige Grasflächen) und lichte Kiefernwälder, wo sie als spezialisierte Pionierart offene Bodenstellen besiedelt. Botanisch gesehen ist sie nicht verholzt und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,28 m. Trotz ihrer zarten Erscheinung mit breitblättrigen Merkmalen ist sie hervorragend an xerotherme (trockene und warme) Bedingungen angepasst.
3 Videos zu Dianthus arenarius subsp. arenarius
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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