Bild folgtKI-generierte IllustrationDianthus armeria subsp. armeria
Auch bekannt als: Dianthus armeria subsp. armeria
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Raue Nelke durch ihre büschelig gehäuften, purpurrosa Blüten, die oft feine weiße Pünktchen aufweisen und von deutlich behaarten Hochblättern umgeben sind. Diese heimische Wildpflanze ist ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gärten, da sie gezielt spezialisierte Insekten unterstützt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Schmetterlinge wie der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) oder das Helle Gelbhörnchen (Thymelicus sylvestris) von ihrem Nektarangebot. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,41 m fügt sie sich harmonisch in sonnige Beete ein. Du wirst Freude daran haben, wie diese robuste Art mit minimalem Aufwand Jahr für Jahr für Leben in deinem Garten sorgt.
Zierliche Wildschönheit: Magnet für das Helle Gelbhörnchen auf 41 Zentimetern.
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Die ökologische Bedeutung dieser Nelke liegt vor allem in ihrer Funktion als Futterquelle für Tagfalter. Zu den nachgewiesenen Besuchern zählen der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) und das Helle Gelbhörnchen (Thymelicus sylvestris), die hier wichtigen Nektar finden. Die Samen sind mit einem Gewicht von nur 0,3106 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und somit zur Vernetzung von Biotopen beiträgt. Im Boden geht die Pflanze eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen) ein, was die Nährstoffaufnahme optimiert und die Bodenstruktur verbessert. Für Vögel bieten die reifenden Samen in den Kapseln eine willkommene Nahrungsergänzung im Spätsommer.
Die Raue Nelke ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schwere Giftigkeit bekannt ist, sollten neugierige Enkelkinder oder Haustiere nicht an den Pflanzenteilen knabbern. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs und auftretender Beschwerden ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.407 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Art als Lichtpflanze mindestens 6 bis 8 Stunden direkte Sonne benötigt.
Der Boden sollte mager und gut durchlässig sein; schwere Erde kannst du mit Sand oder feinem Kies abmagern.
Halte eine Pflanzzeit im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) ein, solange der Boden offen ist.
Achte auf die Wuchshöhe von 0,41 m bei der Standortwahl im Beetvordergrund.
Gießen ist nur in extremen Trockenphasen nötig, da die Pflanze an trockene Standorte angepasst ist.
Vermeide Düngergaben, da ein zu hohes Nährstoffangebot die Standfestigkeit mindert.
Lass die verblühten Stängel im Herbst stehen, damit sich die leichten Samen (0,3106 mg) über den Wind selbst aussäen können.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, eher trockene Standorte und ergänzt das Farbspektrum ökologisch wertvoll.
Die Raue Nelke gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist eine indigene, also ursprünglich bei uns heimische Art. Ihr natürlicher Lebensraum sind oft Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lichte Waldränder. Als krautige, nicht verholzte Pflanze zeichnet sie sich durch verhältnismäßig breitblättrige Laubblätter aus, was sie von vielen schmalblättrigen Verwandten unterscheidet. Trotz ihrer Seltenheit in der freien Natur gilt sie aktuell nicht als unmittelbar gefährdet, ist aber ein Zeiger für wertvolle, magere Standorte.
3 Videos zu Raue Nelke
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →