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Familie: Noctuidae
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Typisch für Dichagyris vallesiaca ist ihr mittelgroßer, kräftiger Körper und die Tarnfärbung, die an graues Gestein erinnert. Diese Nachtfalter-Art bringt pro Jahr eine Generation hervor. Die Weibchen legen ihre Eier an bodennahen Pflanzenteilen ab. Da die Art polyphag (auf viele Futterpflanzen spezialisiert) ist, ernähren sich die Raupen von verschiedenen niedrigen Kräutern. Im Frühling und Sommer suchen die Falter Nektar an heimischen Gebirgspflanzen wie dem Echten Wundklee (Anthyllis vulneraria). Die Raupe überwintert in einem geschützten Versteck am Boden oder in der Streuschicht. In deinem Garten kannst du diese seltene Art fördern, indem du Trockenmauern aus regionalem Naturstein anlegst und Wildkräuter wie den Gewöhnlichen Hornklee (Lotus corniculatus) wachsen lässt. Da die Art kalte Standorte bevorzugt, ist sie besonders in höheren Lagen oder kühlen Gartenbereichen der Schweiz anzutreffen. Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,04 Gramm ist sie ein graziler Vertreter der Eulenfalter, den man aufgrund seiner Nachtaktivität eher selten zu Gesicht bekommt.
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein seltener Gast in naturnahen Gärten. Da er weder stechen noch beißen kann, besteht keinerlei Gefahr für Menschen oder Haustiere. Aufgrund der Seltenheit der Nachweise in der Schweiz ist die Art als schützenswert zu betrachten und sollte in ihrem Habitat nicht gestört werden.
Körper
Körpergröße
mittel
Gewicht
0.0407108963337271 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Temperatur
cold
Überwinterung
Larve
Dichagyris vallesiaca gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und zur Ordnung der Schmetterlinge. In unserer Region ist sie als heimische Art primär in der Schweiz nachgewiesen, wobei sie felsige und kühle Lebensräume bevorzugt. Es handelt sich um einen mittelgroßen Nachtfalter mit einer Körpermasse von rund 0,04 Gramm. Die Lebensweise ist durch eine Anpassung an montane (gebirgige) Bedingungen geprägt, was sie von vielen wärmeliebenden Verwandten der Gattung unterscheidet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.