Bild folgtKI-generierte IllustrationDichrostigma flavipes (Stein, 1863)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Gelbfüßige Kamelhalsfliege ist an ihrem charakteristisch verlängerten Halsschild erkennbar, der ihr das namensgebende Aussehen eines Kamelhalses verleiht. Als Vertreterin der Raphidioptera, einer Gruppe der Insekten, bewegt sie sich geschickt in der Vegetation. Diese Tiere sind räuberisch lebende Insekten, die sich von kleineren Gliederfüßern ernähren. In deinem Garten suchen sie bevorzugt strukturreiche Bereiche auf, um dort auf Beute zu lauern. Da sie auf naturnahe Lebensräume angewiesen sind, förderst du ihr Vorkommen durch das Belassen von Totholz und das Liegenlassen von Laub. Diese Strukturen dienen als wichtige Rückzugsorte und Überwinterungsplätze. Ein konsequenter Verzicht auf chemische Pestizide ist essenziell, um die Bestände dieser Insekten zu schonen. Da die Datenlage zu dieser Art in Deutschland als unzureichend eingestuft wird, ist jeder naturnahe Garten ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Biodiversität. Beobachte die Umgebung aufmerksam, da sie sich oft in der Nähe von Gehölzen aufhalten.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschlüsselung der Aktivitätsphasen. Generell sind Kamelhalsfliegen jedoch in den wärmeren Monaten aktiv, während sie den Winter in geschützten Verstecken verbringen.
Die Gelbfüßige Kamelhalsfliege ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Sie gilt als Nützling, da sie als Räuber zur natürlichen Regulation von Insektenpopulationen beiträgt.
Dichrostigma flavipes gehört zur Familie der Raphidiidae innerhalb der Ordnung der Raphidioptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet, wobei ihre genaue Bestandsdichte aufgrund unzureichender Datenlage schwer einzuschätzen ist. Als räuberisch lebendes Insekt ist sie auf eine intakte Umgebung angewiesen, in der sie ihre Beute findet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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